Baugewerbe bleibt Wachstumstreiber im ersten Quartal 2019
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die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden gegenüber dem Vorjahresmonat
wiederum deutlich erhöht, nämlich um gut 12%, und das bei gleicher
Anzahl von Werktagen. Das zeigen die aktuellen Daten des
Statistischen Bundesamtes zur Konjunktur im Bauhauptgewerbe zum März
2019. "Wir bewerten das erste Quartal nicht über, haben aber bereits
eine hohe Schlagzahl erreicht. Die Bauunternehmen sind mit hohem
Einsatz an der Auftragsabwicklung in allen Bausparten unterwegs. Die
Bauwirtschaft ist in Deutschland der Wachstumstreiber schlechthin.
Das zeigt auch ein Blick auf die reale Steigerung der
Bauinvestitionen im ersten Quartal 2019 um über 5%". So die
Einschätzung von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des
Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.
"Optimistisch stimmt uns die weiter die gute Auftragslage. Der
Orderzugang lag im ersten Quartal bei gut 14%. Angesichts einer
Kapazitätsauslastung, die im März schon bei über 70% lag, zeigen
unsere Umfragen bei den Mitgliedsunternehmen eine hohe
Investitionsbereitschaft. Wichtig ist dabei, dass die
Rahmenbedingungen stabil bleiben." Zur Diskussion um die
Investitionsbudgets im Bundeshaushalt forderte Pakleppa: "Die
veranschlagte Investitionslinie im Bundeshaushalt darf angesichts
niedriger als ursprünglich erwarteter Steuereinnahmen nicht infrage
gestellt werden. Deutschland braucht diesen Investitionsschub, um
seine Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen."
Und weiter: "Im Wohnungsbau brauchen wir dringend die Vorschläge
der Baulandkommission zur Aktivierung von Bauland. Sonst droht uns
hier ein Austrocknen der Wohnraumoffensive." So Pakleppa abschließend
mit Blick auf die gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Genehmigungen im
Mehrfamilienhausbau.
Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zum
Bauhauptgewerbe im März 2019 haben die Unternehmen mit mehr als 20
Beschäftigten den Umsatz im ersten Quartal nominal um 17,8% (real ca.
11%) gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Die Preisentwicklung lag
bei 6% und ist zuvorderst durch erhöhte Kosten verursacht. So haben
die Preise für wichtige Baustoffe wie Beton und Zement bis April um
4,5%, für Dieselkraftstoffe um 5,5% und Bitumen um über 20%
zugenommen.
Um für Arbeitskräfte attraktiver zu sein, hatte die Branche auch
die Mindestlöhne um 4% und die Facharbeiterlöhne um ca. 6% erhöht.
Angesichts der hohen Nachfrage gelingt es den Bauunternehmern besser,
Risiken des Baugeschäftes und die Entwicklung der Einstandskosten
adäquat an den Markt zu geben.
Pressekontakt:
Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
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Datum: 24.05.2019 - 09:40 Uhr
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