Kölner Stadt-Anzeiger: Fahrpreiserhöhung im Verkehrsverbund Rhein-Sieg nach Protesten vorerst vom Tisch
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Nahverkehr im Rheinland ist nach Widerstand aus der Politik vorläufig
vom Tisch. Die Geschäftsführung des VRS wird die Beschlussvorlage zur
Anhebung der Tarife nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwoch-Ausgabe) zurückziehen. "Diese Vorlage wird es so nicht mehr
geben", bestätigte der Verbandsvorsteher Bernd Kolvenbach (CDU). Die
Preise sollten nach einer einvernehmlichen Empfehlung des
Tarifbeirats im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in den Jahren 2020
und 2021 um jeweils 2,5 Prozent steigen.
Die VRS-Geschäftsführung konnte sich nicht mehr sicher sein, dass
sie für die geplante Preiserhöhung am Freitag die erforderliche
Zwei-Drittel-Mehrheit in der Verbandsversammlung erhält. Die Grünen
hatten sich bereits im Vorfeld für eine Nullrunde ausgesprochen. Auch
die Bonner SPD-Fraktion hatte ihre Vertreterin in der
Verbandsversammlung beauftragt, gegen die Erhöhung zu stimmen. "Auf
lange Sicht möchten wir den ticketlosen, steuerfinanzierten ÖPNV.
Kurzfristig gilt es die regelmäßigen und fast schon automatischen
Erhöhungen zu beenden", sagte Angelika Esch, SPD-Fraktionschefin im
Bonner Stadtrat. In der Vergangenheit waren alle geplanten
Tariferhöhungen von den Politikern in der Verbandsversammlung ohne
Diskussion mit der erforderlichen 75-Prozent-Mehrheit oder gar
einstimmig abgesegnet worden. Jetzt muss sich das Gremium mit der
Frage befassen, welche zusätzliche Einnahmequelle erschlossen werden
können. "Wir müssen über eine Umlage reden, die am Ende von Kommunen
direkt bezahlt werden muss", sagt Kolvenbach.
https://www.ksta.de/region/der-kampf-um-die-bahnen-zwischen-preise
rhoehungen-und-kostenlosem-nahverkehr-32757326
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Datum: 26.06.2019 - 01:00 Uhr
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