Thüga gewinnt Bronzemedaille des Digital Leader Awards
ID: 1733044
- Thüga gewinnt gemeinsam mit Start-up Geospin Medaille in
Kategorie "Society"
- Insgesamt 111 Bewerbungen, 15 Finalisten
- Machine Learning digitalisiert die Energiewende
Thüga hat den dritten Platz beim renommierten Digital Leader Award
in der Kategorie "Society" gewonnen. Gemeinsam mit dem Freiburger
Start-up Geospin hat Thüga eine Potenzialanalyse für Ladesäulen
entwickelt, mit der sich auf Basis Künstlicher Intelligenz besonders
geeignete Standorte für Ladestationen für Elektrofahrzeuge
identifizieren lassen.
Damit zeichnet die Jury eine Big-Data-Anwendung aus, mit der
Stadtwerke ihre bereits vielfältig vorhandenen Daten für diverse
Anwendungen und neue Geschäftsmodelle nutzbar machen können. "Wir
haben frühzeitig erkannt, dass eine hocheffektive und effiziente
Datenerhebung und -auswertung für Stadtwerke immer wichtiger wird.
Das gilt insbesondere auch dann, wenn man neue Geschäftsfelder
erschließen möchte", sagt Dr. Matthias Cord, stellvertretender
Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. "Umso mehr
freuen wir uns, dass unsere Pionierarbeit zu Geodaten-Analysen jetzt
ausgezeichnet wurde". Dr. Christoph Gebele, Leiter Marketing &
Vertrieb von Geospin ergänzt: "Unser Vorteil ist, dass die
Geodatenanalyse auch für kleine Stadtwerke sehr wertvoll ist. So
können diese ihre knappen Mittel bestmöglich einsetzen."
Selbstlernender Algorithmus wertet Daten aus
Die Herangehensweise bei der Anwendung: Die Daten-Spezialisten von
Geospin haben einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der
objektiv bewertet, an welchen Standorten mit einer besonders hohen
Auslastung der Ladesäulen gerechnet wird. Basis für die Berechnung
ist ein riesiger Datenfundus von historischen Nutzungsdaten von ca.
180.000 Ladevorgängen und mehr als 700 externen
Umgebungsinformationen. Diese schließen unter anderem Infrastruktur,
Demographie und Points of Interest, wie Kinos, Restaurants oder
öffentliche Einrichtungen, ein.
Diese erste Anwendung, die bereits bei zahlreichen Stadtwerken aus
der Thüga-Gruppe umgesetzt wurde, ist aber nur ein kleiner Teil der
Möglichkeiten, die Big Data-Analysen für Stadtwerke bieten. Dr.
Christoph Ullmer, Leiter Kompetenzcenter Innovation bei der Thüga
Aktiengesellschaft, erläutert: "Mit der Kooperation bringen wir Daten
von Stadtwerken mit Expertise aus dem Bereich Big Data und Machine
Learning zusammen, um komplexe Zusammenhänge aufzuarbeiten, die
Entscheidungsfindung zu unterstützen und so die Energiewende zu
beschleunigen." Ein weiterer Anwendungsfall für die intelligenten
Algorithmen ist beispielsweise die Identifikation von Kunden, die an
Photovoltaikprodukten interessiert sind. "So steigern wir die
Effizienz im Vertrieb und sprechen gezielter Kunden an", erklärt
Ullmer. Auch bei künftigen Anwendungsfällen sollen die Daten mehrerer
Partner gesammelt werden, um eine möglichst breite Datenbasis für
genaue Ergebnisse zu erzeugen.
Pressekontakt:
Dr. Detlef Hug
detlef.hug@thuega.de
Tel. +49 (0) 89-38197-1222
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Datum: 28.06.2019 - 10:34 Uhr
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