Deutsche Bauhandwerker auf großer Bühne: Maurer Christoph Rapp tritt bei Weltmeisterschaft der Berufe an
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die 45. WorldSkills, die Weltmeisterschaft der Berufe, statt. Mit
dabei: Der 22-jährige Christoph Rapp aus Schemmerhofen
(Baden-Württemberg), der im letzten Jahr bereits Europas bester
Maurer geworden ist.
In 50 Tagen ist es soweit: Dann starten 1.500 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus 60 Ländern weltweit in 56 Disziplinen bei der
Weltmeisterschaft der Berufe, der WorldSkills. Diese findet bereits
zum 45. Mal statt, in diesem Jahr im russischen Kazan. Dort, wo im
vergangenen Jahr die deutsche Fußballnationalmannschaft aus der WM
ausschied, tritt jetzt das Nationalteam Deutsches Baugewerbe im Kampf
um Gold, Silber und Bronze an - mit hoffentlich mehr Erfolg.
Leidenschaft, Siegeswille - und Gelassenheit
Das Nationalteam Deutsches Baugewerbe besteht aus sechs
hochbegabten Nachwuchshandwerkern, die in den fünf Gewerken Zimmerer,
Maurer, Fliesenleger, Stuckateur und Beton-/Stahlbetonbauer ihr
Können unter Beweis stellen. Das Maurerhandwerk vertritt der
22-jährige Christoph Rapp. Der Baden-Württemberger hat im letzten
Jahr bei der Europameisterschaft der Berufe, der EuroSkills, bereits
die Goldmedaille gewonnen und sich somit den Titel als Europas bester
Maurer gesichert. Daran will er beim Wettbewerb in Kazan anknüpfen.
"Dass es im letzten Jahr für die Goldmedaille gereicht hat, hätte ich
nicht erwartet. Aber natürlich gibt das Rückendeckung für die
Weltmeisterschaft. Mein Rezept für den Wettkampf: Cool bleiben und
einfach machen - so, wie sich das für Maurer eben gehört", beschreibt
Rapp seine Erwartungen. "Mein Beruf ist der schönste der Welt, gar
keine Frage. Am Ende des Tages sieht man, wofür man gearbeitet hat
und baut an etwas mit, das im besten Fall jahrzehntelang bestehen
bleibt." Rapp hat seine Ausbildung 2016 abgeschlossen und durchläuft
aktuell die Weiterbildung zum Bautechniker und Maurermeister.
Die Fachkräfte für morgen
Getragen wird das Nationalteam Deutsches Baugewerbe vom
Spitzenverband der mittelständischen Bauwirtschaft, dem
Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Für Hauptgeschäftsführer
Felix Pakleppa ist die Förderung junger Menschen, die für ihren Beruf
am Bau brennen, ein großes Anliegen - und ein politisch wichtiges
obendrein: "Die deutsche Bauwirtschaft hat eine hervorragende
Berufsausbildung. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus - und das
kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Die
Bauhandwerker in unserem Nationalteam sind die Besten der Besten und
zeigen, dass eine Ausbildung am Bau ein exzellenter Grundstein für
die eigene Karriere ist," erklärt Pakleppa. So kann die Ausbildung in
einem handwerklichen Beruf der erste Schritt zur Gründung des eigenen
Unternehmens sein. In der Baubranche sind 80 Prozent der Lehrlinge in
mittelständischen Betrieben beschäftigt. Tendenz steigend: Ende 2018
waren gegenüber dem Vorjahr rund fünf Prozent mehr junge Menschen in
einer Ausbildung in einem Bauberuf - eine wichtige Entwicklung
angesichts der Fachkräftesituation in der Branche.
Leistungsstarke Partner: Die Sponsoren des Nationalteams
Die Teilnahme des Teams bei den internationalen Wettbewerben ist
nur mit der großzügigen Unterstützung der Sponsoren möglich: Danke an
die 123erfasst GmbH, die Albert Berner Deutschland GmbH, an brz
Deutschland, an die Collomix GmbH, die Deutsche Poroton, an Quick
mix, an STABILA Messgeräte, an VHV Versicherungen, an die Adolf Würth
GmbH & Co. KG sowie die Zertifizierung Bau. Das Team trainiert in
Outfits von cws boc.
Pressekontakt:
Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail klein@zdb.de
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Datum: 03.07.2019 - 12:04 Uhr
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