Frankfurter Rundschau: Trumps Rassismus
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genau, wie er mit Angst und Hass seine überwiegend weiße Basis in der
Unter- und Mittelschicht bei Laune halten kann. Genau darum geht es
ihm nun im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Herbst kommenden
Jahres. Und wohl auch darum, die Macht der Bilder von in Käfigen
eingesperrten Migranten an der mexikanischen Grenze zu brechen, die
zumindest Teile der amerikanischen Gesellschaft zunehmend irritieren.
Das gute, weiße Amerika auf der einen Seite, die angeblich
vaterlandslosen Gesellen und Kriminellen auf der anderen - so
befeuert er niedrigste Instinkte. Erschreckend ist, dass sich die
einst stolze republikanische Partei diesem Demokratieverächter
widerstandslos ergibt. In der Vergangenheit hatten sich bei minder
schweren Ausfällen zumindest einzelne Senatoren distanziert. Doch
inzwischen schämt sich offenbar niemand mehr.
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Datum: 15.07.2019 - 16:51 Uhr
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