Rheinische Post: Union und SPD wollen Dienstwagensteuer nach CO2-Ausstoß staffeln
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wollen Dienstwagen mit geringerem CO2-Ausstoß gegenüber großen Autos
mit hohen Emissionen wie SUVs steuerlich noch stärker bevorzugen.
"Eine weitere Staffelung der Dienstwagensteuer nach Antriebsart und
Emissionen ist ebenso sinnvoll wie der Umbau der Kfz-Steuer mit einer
stärkeren CO2-Komponente", sagte der verkehrspolitische Sprecher der
Unionsfraktion, Ulrich Lange (CSU), der Düsseldorfer "Rheinischen
Post" (Samstag). "Eine stärkere Orientierung der
Dienstwagenbesteuerung an den CO2-Emissionen ist aus klimapolitischer
Sicht durchaus sinnvoll", sagte auch SPD-Fraktionsvize Matthias
Miersch. Der Prozentsatz des anzusetzenden Listenpreises könnte je
nach Emissionen und Antriebsart künftig zwischen 0,25 und einem
Prozent oder mehr schwanken, hieß es in Koalitionskreisen. Die Grünen
forderten eine Erhöhung der Dienstwagensteuer für schwere, CO2-starke
Dienstwagen wie SUVs. "Die Förderung von E-Autos und Plug-in-Hybriden
als Dienstwagen bringt nicht viel, wenn wir nicht gleichzeitig einen
Malus für große, schwere Dienstwagen einführen", sagte die
klimapolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Badum, der Zeitung. "Für
besonders CO2-starke SUVs als Dienstwagen soll künftig deutlich mehr
als ein Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil anfallen",
sagte Badum. Erst am Mittwoch hatte das Kabinett die steuerliche
Förderung von E-Autos und Plug-in-Hybriden bis 2030 verlängert.
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Datum: 03.08.2019 - 00:00 Uhr
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