NOZ: Hasselfeldt: "Genfer Abkommen so aktuell wie vor 70 Jahren" - 2018 starben 155 humanitäre Helfer im Einsatz
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Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat die Bedeutung der Genfer
Abkommen gewürdigt, die vor 70 Jahren am 12. August 1949 geschlossen
wurden. "Die Genfer Abkommen sind ein Meilenstein des humanitären
Völkerrechts", sagte Hasselfeldt. Ziel sei, das Leiden der Menschen
in bewaffneten Auseinandersetzungen so gering wie möglich zu halten.
Diese Regeln müssten allerdings auch eingehalten werden, mahnte die
DRK-Präsidentin an. "Es ist besorgniserregend, dass in vielen
Konfliktgebieten das humanitäre Völkerrecht verletzt wird, indem
Zivilpersonen, humanitäre Helfer oder Gesundheitseinrichtungen
angegriffen werden", erklärte Hasselfeldt. Allein im vergangenen Jahr
seien weltweit 155 humanitäre Helfer im Einsatz getötet worden.
Besonders problematisch sei die Situation in Syrien, im Südsudan und
in Afghanistan.
Die vier Genfer Abkommen von 1949 sind für sämtliche Staaten
verbindlich. Sie schützen insbesondere verwundete, kranke oder
gefangene Soldaten und Zivilpersonen. Auch auf neue Entwicklungen und
Situationen wie etwa den Einsatz von Drohnen oder Cyberkriegsführung
kann das humanitäre Völkerrecht angewendet werden. "Die Aktualität
der Genfer Abkommen ist heute nicht geringer als vor 70 Jahren",
unterstrich Hasselfeldt. Das Emblem des Roten Kreuzes und des Roten
Halbmondes diene den weltweit mehr als 14 Millionen haupt- und
ehrenamtlichen Helfern dieser Organisationen als Schutzzeichen in
bewaffneten Konflikten.
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Datum: 10.08.2019 - 01:00 Uhr
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