Westfalen-Blatt: ein Kommentar zu Olaf Scholz (SPD)
ID: 1746359
Beobachtern der brandenburgischen Landespolitik geläufig. Jetzt hat
Olaf Scholz die bundesweit unbekannte SPD-Frau zu seiner politischen
Partnerin gemacht. Das ist auf den ersten Blick eine Überraschung.
Erwartet hatte man eine prominentere Frau. Auf den zweiten Blick
erkennt man die taktischen Überlegungen hinter der
Personalentscheidung. Mit einer Politikerin aus dem Osten war zu
rechnen. Dass in Brandenburg am 1. September ein neuer Landtag
gewählt wird und die SPD Rückenwind gut gebrauchen kann, tut ein
Übriges. Aber ins Auge fällt vor allem eines: Aus Klara Geywitz kann
Olaf Scholz keine Konkurrenz erwachsen. Und genau da liegt das
Risiko: Beide bewegen sich nicht annähernd auf Augenhöhe. Wer nimmt
Geywitz' Worte ernst, wenn sie etwas sagt? Gut möglich, dass keine
stärkere SPD-Frau bereit war, sich mit Scholz zu bewerben. Trotzdem
könnte ihm das zur Last gelegt werden. Wenn bei Doppelspitzen die
Balance nicht stimmt, funktionieren sie nicht. Beispiele dafür: Cem
Özdemir und Simone Peter bei den Grünen, Katja Kipping und Bernd
Riexinger bei den Linken.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Andreas Schnadwinkel
Telefon: 0521 585-456
schnadwinkel@westfalen-blatt.de
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.08.2019 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1746359
Anzahl Zeichen: 1484
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 470 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: ein Kommentar zu Olaf Scholz (SPD)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Rheinische Post: Kommentar: Die unanständigen Tricks der Kommunen ...
Die Tricks, mit denen etliche Kommunen ihre Bürger bei der Berechnung der Abwasser- und Müllgebühren über den Tisch ziehen, mögen legal sein. Anständig sind sie nicht. Einige finanzieren die Entsorgung wilder Müllkippen über die Müllgebühren der Privathaushalte. In anderen muss die Geb
RNZ: Das Risiko wert ...
Christian Altmeier über
 die Regierungskrise in Italien Die vernichtende Kritik von Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte an Innenminister Matteo Salvini kommt spät. 15 Monate lang hat der parteilose Jurist zu den radikalen Äußerungen des Lega-Chefs meist geschwiegen und dessen
Das Erste, Mittwoch, 21. August 2019, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU, Bundesverteidigungsministerin, Thema: Lage in Erbil 7.30 Uhr, Olaf Scholz, SPD, Vizekanzler und Finanzminister, Themen: SPD-Kandidatenkarussell und Soli Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel
Allg. Zeitung Mainz: Verachtung / Kommentar von Christian Knatz zur Beamten-Umfrage ...
So lange ist es noch nicht her, dass Staatsbedienstete darauf vertrauen konnten, dass ihnen von Amts wegen der Rest der Menschheit eine Mischung aus Ehrfurcht und auch ein bisschen Furcht entgegenbringt. Inzwischen tritt der öffentliche Dienst, zumindest im Prinzip, nicht mehr als Obrigkeit dem




