Frankfurter Rundschau: Ungeniert herrschen

Frankfurter Rundschau: Ungeniert herrschen

ID: 1748404
(ots) - Das Offensichtliche vorweg: Boris Johnsons
Aktion, das britische Parlament "in Urlaub zu schicken", um einen
No-Deal-Brexit an allen möglichen demokratischen Instanzen vorbei
durchzubringen... ist zutiefst undemokratisch. Oder im Klartext: eine
üble Unverschämtheit. Und: Ist der Ruf erst ruiniert, herrscht es
sich ganz ungeniert. Nun wird man sagen, das eigene Image habe den
britischen Premier eh nie groß gekümmert; er wollte immer nur "König
der Welt" werden (sein Berufswunsch im Kindesalter), egal wie. Auch
das ist leider wahr. Ebenso schäbig ist, dass das britische Parlament
lange um die Möglichkeit dieser drastischsten Rettungsaktion für den
totalen Ausverkauf des Königreichs wusste - und sich exakt bis
Dienstagnachmittag ausschließlich darin erging, um die eigenen
Pfründe zu streiten. Und Großbritanniens europäische Freunde? Die
werden "Johnson-Land" jetzt so behandeln müssen wie Polen und Ungarn:
Wenigstens aufs heftigste rügen.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Kölnische Rundschau: Presseschau/Kommentar zu Brexit/Johnson/Parlament Allg. Zeitung Mainz: Banane? / Reinhard Breidenbach zu Boris Johnson
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.08.2019 - 16:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1748404
Anzahl Zeichen: 1272

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 522 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Ungeniert herrschen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i

Frankfurter Rundschau zur Reform des Sexualstrafrechts ...
Deutschland folgt mit einer Reform des Sexualstrafrechts einem Weg, den das EU-Parlament im April vorgezeichnet hat, und den in der Europäischen Union 15 Mitgliedsstaaten bereits gegangen sind. Sie haben das Konsensprinzip in ihrem nationalen Recht verankert. Dieses Umdenken ist auch im EU-Parlamen

Das betäubende Klima-Schweigen ...
In seiner Regierungserklärung sprach Kanzler Friedrich Merz ausführlich über Rente, Wirtschaft, Gesundheit, Verteidigung, den Krieg in der Ukraine, den Nahen Osten und die Nato. Alles wichtige Themen, zweifellos. Doch die Klimakrise spielte praktisch keine Rolle - obwohl Deutschland und Europa wi


Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau


Kölnische Rundschau: Presseschau/Kommentar zu Brexit/Johnson/Parlament ...
Zu allem entschlossen Raimund Neuß zu Boris Johnsons Rolle in der Brexit-Krise Es grenzt an einen kalten Staatsstreich, was Boris Johnson da plant. Um seinen harten Kurs gegenüber der EU und im Ergebnis den Crash-Brexit durchziehen zu können, will der britische Premier den Souverän in der

Straubinger Tagblatt: Milliarden klug ausgeben ...
Zentral wird sein, dafür zu sorgen, dass es in den betroffenen Regionen eine wirtschaftliche Perspektive gibt. Dazu können auch steuerlich besonders geförderte Regionen gehören. Mit Erlebnisbädern und damit, ganze Landstriche zu fluten und sie zu einem Natur-und Freizeitparadies zu erkläre

Kölner Stadt-Anzeiger: SPD-Politikerin Esken will mit Norbert Walter-Borjans als Kandidatenduo für "Neustart in der SPD" sorgen - "SPD muss den Einstieg in die digitale Welt finden ...
Köln. Die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken ist bereit, zusammen mit dem früheren NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans für den Bundesvorsitz der SPD zu kandidieren. "Ich möchte gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans einen Beitrag zum Neustart in der SPD leisten", sagte die 58-

Straubinger Tagblatt: Selbstlähmung der britischen Politik ...
Das britische Parlament ist in Sachen Brexit ähnlich gespalten wie das Volk - bei den Mehrheiten steht es Spitz auf Knopf. Johnsons Lager verfügt über eine Mehrheit von einer Stimme. Seit dem Austrittsreferendum im Juni 2016 hätte das Parlament mehr als Gelegenheit genug gehabt, sich auf eine


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z