Positive Resonanz als Schlüssel zum Transformationserfolg
Bei (komplexen) Transformationsvorhaben ist es unabdingbar, als Führungskraft klare und eindeutige Botschaften ans Team zu senden. Die daraus entstehende positive Resonanz ist ein Schlüsselfaktor um Akzeptanz für das Projekt herzustellen.
Anschlussfähigkeit der Botschaft
Eine zentrale Aufgabe der Führungskräfte ist es, die Akzeptanz des Transformationsvorhabens sicherzustellen und die MitarbeiterInnen in den Unternehmen dafür zu gewinnen. Dazu ist es notwendig, ein attraktives Bild des Neuen zu zeichnen und die Dringlichkeit der Maßnahme zu verdeutlichen – ohne dabei zu sehr mit der Angst der MitarbeiterInnen zu spielen. Es geht darum, Energie für die Veränderung freizusetzen. Da ist es um einiges leichter, wenn die Führungskräfte den Nutzen und die Notwendigkeit unmittelbar an bekannten Prozessen und Strukturen aufzeigen können. Deren Schwächen sind meist bekannt und der Nutzen der Veränderung damit für viele leicht nachvollziehbar – genauso wie die Konsequenzen der Veränderung. Was aber, wenn man zum Beispiel K.I. ins Unternehmen einführt? Oder die komplette Produktion auf Kreislaufwirtschaft umstellt? Und dann auch noch zugeben muss, dass selbst die Geschäftsführung sowohl den konkreten Nutzen als auch die sich daraus ergebenden Konsequenzen nicht genau einschätzen oder beziffern kann. Dann wird es um ein vielfaches schwerer, die notwendige Akzeptanz für die Maßnahmen sicherzustellen. An diesem Punkt stehen viele Unternehmen aktuell. Die Botschaften, welche die Führungskräfte verbreiten, sind nicht konkret und selbstbewusst genug, um bei der Belegschaft anschlussfähig zu sein.
Passiert es uns oder gestalten wir es?
In vielen Transformationsprozessen wird deutlich, dass gerade die Digitalisierung als etwas angesehen wird, was passiert. Die technische Entwicklung passiert außerhalb des eigenen Einfluss- und Erfahrungsbereichs, die Konsequenzen muss das Unternehmen dann einfach hinnehmen. Es muss auf den Zug aufspringen, um zu überleben. Die K.I. ist hierfür ein schönes Beispiel. Aktuell ist sie das große Trendthema in Politik und Wirtschaft. Ihre technische Entwicklung ist sicherlich einigen wenigen vorbehalten und die Möglichkeiten, die in diesem Feld liegen, werden sehr unterschiedlich eingeschätzt. Daher ist es klar, dass Führungskräfte in Bezug auf diese Entwicklung selten klare Botschaften senden können. Aber: Sie können in Ihrem Unternehmen einen Rahmen stecken in welchem K.I. eingesetzt werden kann und darf. Sobald klar wird, zu welchem Zweck, mit welchen Zielen die K.I. eingesetzt wird, wird das Thema auch anschlussfähiger und verständlicher bei der Belegschaft. Wird dann auch deutlich, welche Konsequenzen bei der Einführung der K.I. tolerierbar sind, welche aber auch nicht, dann lösen sich viel abstrakte Befürchtungen und Ängste auf. Botschaft: Die K.I. ist NUR ein Tool. Wie wollen wir es nutzen? Werden die MitarbeiterInnen in die Entwicklung dieser Leitplanken auch noch miteinbezogen und können diesen Prozess mitgestalten, dann kann selbst ein abstraktes und komplexes Zukunftsthema wie K.I. anschlussfähig werden. Dann löst es eine positive Resonanz im Unternehmen aus und das Unternehmen ist bereit, sich diesem Thema zu öffnen.
Fazit:
Es ist eine Hauptaufgabe der Führungskräfte, gerade bei abstrakten und komplexen Transformationsvorhaben für klare Botschaften zu sorgen, die aufzeigen, dass der Wandel nicht nur passiert. Es muss deutlich werden, dass die betroffenen MitarbeiterInnen Möglichkeiten haben, diesen Wandel aktiv und in ihrem Sinne mitzugestalten. Wenn es gelingt, solche Botschaften zu senden, dann entsteht bereits am Beginn eines Projekts die positive Resonanz, die es braucht, um ein Unternehmen für eine Transformation zu öffnen. Das Vorhaben wird bei den Betroffenen anschlussfähig! Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Zeitgemäßes Change Management – Miteinander Zukunft verwirklichen
Wenn sich in einem Unternehmen dauerhaft etwas entwickeln soll, dann braucht es neue Formen der Zusammenarbeit. IT-Einführungen und Digitalisierung, die Entwicklung hin zu agilen Organisationsformen, die dauerhafte Verankerung von Nachhaltigkeitsinitiativen, aber auch ein schnelles Wachstum oder Prozessoptimierungen – tiefgreifende Veränderungen stellen die meisten Unternehmen vor immense Herausforderungen, nicht wenige von ihnen versanden.
Durch die konsequente Einbindung der Betroffenen, durch das Nutzen im Unternehmen vorhandener Ideen und Kompetenzen bringen wir Entwicklungen in Gang – von innen heraus. Wir unterstützen an erfolgskritischen Stellen oder begleiten unsere Kunden in einem Gesamtprozess. Die Lösungen „passen“ zum Unternehmen, was den Transfer in die Arbeitswirklichkeit erheblich erleichtert.
Seit 1996 realisieren und stabilisieren wir erfolgreich Veränderungsvorhaben, branchen-übergreifend, in unterschiedlichen Unternehmensbereichen, europaweit. Komplementär, interdisziplinär, interkulturell.
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Datum: 10.09.2019 - 17:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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Wirtschaft (allg.)
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