Frankfurter Rundschau: Spahn liegt daneben
ID: 1754195
elektronischen Patientenakten oder Fitness-Trackern sein mögen, darf
nicht vergessen werden: Es gibt kaum sensiblere Daten als die über
den Gesundheitszustand. Für Arbeitgeber, Versicherungen oder Banken
sind sie Gold wert. Stelle ich jemanden ein, der bereits beim
Treppensteigen einen Puls von 200 hat? Wie ist es mit einer
Hausratversicherung für einen Kunden, der wegen einer Demenz immer
öfter vergisst, das Wasser abzudrehen? Gesundheitsminister Jens Spahn
meint: "Datenschutz ist was für Gesunde." Das war und ist falsch,
weil so getan wird, als könnten Kranke von der Digitalisierung nur
profitieren, wenn sie den Schutz eigener Daten hintanstellen. Gerade
Gesundheitsinformationen müssen extrem geschützt werden. Hier
bestehen Lücken. Das ist fatal, weil die Kassen von 2021 an jedem
Versicherten eine elektronische Patientenakte mit sensiblen Daten
anbieten müssen. Spahn muss Digitalisierung und Datenschutz
miteinander vereinen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.09.2019 - 17:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1754195
Anzahl Zeichen: 1314
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 540 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Spahn liegt daneben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will den möglichen Kollaps der Atlantischen Umwälzströmung AMOC offenbar stärker in ihre Klimarisikoanalyse aufnehmen. Das sagte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums im Podcast "KlimaKlartext" der Frankfurter Rundschau. Demnach soll im Jahr 2027 eine neue Klima
Die Politik muss endlich mehr gegen Verdrängung tun ...
Mehr als 80 Prozent der Menschen leben in Frankfurt zur Miete. Viele von ihnen haben schon jetzt große Probleme, die Wohnkosten zu zahlen, fürchten, sich das Leben in ihrer Stadt nicht mehr leisten zu können. Leider zu Recht. Zumal der neue Mietspiegel für Frankfurt den Spielraum für Mieterhöh
Ausweg gesucht ...
Die Trump-Administration und das Mullah-Regime werden sich erst einigen, wenn keiner mehr glaubt, den Konflikt für sich entscheiden zu können. Danach sieht es leider nicht aus. Zwar stehen beide Parteien unter Druck. Doch US-Präsident Donald Trump braucht einen Verhandlungserfolg, um gesichtswahr
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Mitteldeutsche Zeitung: zur GroKo ...
Überlegungen zum Ende der Großen Koalition begleiten das Unions-SPD-Bündnis von Beginn an. Es sind nicht nur einfach schräge Klänge. Die Melodie der Lustlosigkeit ist das beste Mittel zur Selbstblockade. Regieren zu können ist eine Chance. Es braucht schon jede Menge Auto-Suggestion, um v
Mitteldeutsche Zeitung: zu Datenleck bei Krankenakten ...
Gerade für Gesundheitsinformationen müssen extrem hohe Schutzstandards gelten. Hier bestehen in Deutschland erheblichen Lücken. Das ist schon deshalb fatal, weil die Kassen ab 2021 jedem Versicherten eine elektronische Patientenakte anbieten müssen, die mit hochsensiblen Daten gefüllt werden
Umfrage: Hohe Zustimmung für Bündelung mehrerer Glücksspielangebote an einem Ort (Glücksspielbarometer 3/2019) (FOTO) ...
Breite Akzeptanz für die Idee eines gemeinsamen Angebots mehrerer Glücksspielformen an einem Ort. Mehrheit der Bevölkerung sieht in der Zusammenführung mehrerer Glücksspielangebote Vorteile für den Spielerschutz und den behördlichen Vollzug. Die Idee, unterschiedliche, legale G
Der Tagesspiegel: Italiens Bildungsminister Fioramonti: Renzi muss Regierung stützen ...
Italiens Bildungsminister Lorenzo Fioramonti hat den früheren Regierungschef Matteo Renzi aufgefordert, die neue Mitte-links-Regierung in Rom weiter zu unterstützen. "Es ist in Renzis ureigenem Interesse, diese Koalition bis ans Ende der Legislaturperiode im Jahr 2022 zu bringen", sa




