Frauen der Musik – Studierende spielen und singen Ethel Smyth in Frankfurt Ein Auftakt für eine studentische Komponistinnen-Konzertreihe im Dr. Hoch’s Konservatorium
Im Rahmen des 40. Jubiläums des Archivs Frau und Musik initiierten Studierende des Dr. Hoch´s Konservatorium eine neue Komponistinnen-Konzertreihe. Werke der Komponistin und Suffragette Ethel Smyth geben den Auftakt
Die in England geborene Komponistin Ethel Smyth bekam gerade am Anfang ihrer Karriere die Geringschätzung weiblicher Komponistinnen stark zu spüren. Sie schließt sich 1910 der Suffragetten-Bewegung an. Die Forderung: Frauenwahlrecht. Smyths Lieder wurden bei ihren Demonstrationen für das Frauen-Wahlrecht von den Kämpferinnen in Großbritannien und den USA gesungen. Die Studierenden des Dr. Hoch´s Konservatoriums führen den bekannten „March of the Women“ (1911) auf. Außerdem spielen sie aus Smyths kammermusikalischen Werken das „Klaviertrio in d-moll“ (1880) und die „Sonate für Violine und Klavier“ (1887). Nach dem Musikstudium in Leipzig und später wieder in England komponierte Smyth unter anderem große Opern und symphonische Werke.
Vor 40 Jahren gründete sich aufgrund eines Zeitungsartikels über vergessene Komponistinnen der Internationale Arbeitskreis Frau und Musik e. V. Bis heute setzt sich das im Namen dieses Trägervereins entstandene Archiv Frau und Musik für die Etablierung musikschaffender Frauen im Musikalltag ein. „Im Ausbildungsmaterial von uns Instrumentalstudierenden ist das Repertoire musikschaffender Frauen fast komplett unsichtbar“, stellt Dietenberger, Studierende des Dr. Hoch’s Konservatoriums, fest. „Wir wollen mit unserer Konzertreihe Frauen der Musik der Öffentlichkeit unsere Entdeckungen zeigen“. In enger Kooperation mit dem Archiv Frau und Musik entstand nun die Auftaktsveranstaltung mit Werken und Zitaten der Komponistin Ethel Smyth - sie bildet einen Teil der Jubiläumsreihe des Archivs zum 40jährigen Bestehen.
Das Archiv Frau und Musik, entstanden also 1979, archiviert und dokumentiert die Musik von derzeit rund 1.800 Komponistinnen aus der Zeit des 9. Jahrhunderts bis heute und macht die über 25.800 Medieneinheiten nicht nur in einem Onlinekatalog auffindbar. Auf über 100 Quadratmetern in den hoffmanns höfen (Niederrad) ist die Präsenzbibliothek während der im Internet angegebenen Öffnungszeiten und nach Anmeldung allen Interessierten zugänglich. www.archiv-frau-musik.de
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Das Archiv Frau und Musik, entstanden also 1979, archiviert und dokumentiert die Musik von derzeit rund 1.800 Komponistinnen aus der Zeit des 9. Jahrhunderts bis heute und macht die über 25.800 Medieneinheiten nicht nur in einem Onlinekatalog auffindbar. Auf über 100 Quadratmetern in den hoffmanns höfen (Niederrad) ist die Präsenzbibliothek während der im Internet angegebenen Öffnungszeiten und nach Anmeldung allen Interessierten zugänglich. www.archiv-frau-musik.de
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Datum: 23.09.2019 - 11:55 Uhr
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