Ernüchterung: Digitalisierung ist weder Fluch noch Segen / Studie zeigt generell eher positive Auswirkungen auf den Beruf / Technik hat weniger Vorteile im Job als gedacht
ID: 1756166
die Digitalisierung ihre Jobs verändert - vor allem auf positive Art.
Sie bringe sinnvolle Helfer hervor, die sie bei ihrer Arbeit
unterstützen, bestätigen rund drei von zehn Berufstätigen. Doch die
positiven Aspekte werden weniger überschwänglich bewertet als noch
vor einem Jahr. Es hat sich herumgesprochen: Digitalisierung ist kein
Job-Killer, aber auch kein Wundermittel im Beruf. Dies sind
Ergebnisse einer repräsentativen Studie, für die im Auftrag der
ManpowerGroup 1.004 Bundesbürger, darunter 753 Berufstätige, befragt
wurden.
+++ Die Studienergebnisse finden Sie über diesen Link:
https://bit.ly/1SnioxB +++
Es war ein Angst-Thema: Die Digitalisierung könnte Arbeitsplätze
vernichten und Roboter die Mitarbeiter ersetzen, glaubten einige
Deutsche. Gleichzeitig wurden die Vorzüge der technischen Helfer
hervorgehoben. Nun hat sich die erste Aufregung gelegt. Fast drei von
zehn Deutschen sehen inzwischen keinerlei Auswirkungen der
Digitalisierung auf ihren Job - weder positiv noch negativ.
Ganz verschwunden ist die Angst um den Arbeitsplatz aber doch
nicht: 16 Prozent fühlen sich unter Druck gesetzt, genauso schnell
und fehlerfrei arbeiten zu müssen wie ein Roboter. 14 Prozent
befürchten, dass im Zuge der Digitalisierung Jobs abgebaut werden.
Datenschutz und IT-Sicherheit machen 13 Prozent Sorgen.
"Wie auch andere ManpowerGroup-Studien zeigen, werden einige
Tätigkeiten künftig wegfallen und beispielsweise von Robotern
effizienter oder gefahrenfreier durchgeführt. Gleichzeitig schafft
die Digitalisierung allerdings auch Jobs - zum Beispiel, um die
technischen Helfer zu überwachen", sagt Frits Scholte, Vorsitzender
der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.
Digitalisierung ist positiv, aber kein Allheilmittel
Insgesamt sehen die deutschen Berufstätigen den digitalen Wandel
positiv. 29 Prozent hoffen auf Unterstützung bei der Arbeit durch
digitale Helfer. "Apps, Collaboration-Tools, E-Learning und andere
Innovationen können den Arbeitsalltag erleichtern. Richtig eingesetzt
verbessern sie den Austausch zwischen den Kollegen, das
Wissensmanagement und beschleunigen wiederkehrende Aufgaben", so
Scholte. "Allerdings muss man realistisch sein: Wunder können die
Tools nicht vollbringen." Glaubten 2018 noch 31 Prozent der
Berufstätigen, dass der Austausch mit Kollegen einfacher werde, sind
jetzt nur noch 28 Prozent dieser Meinung. Vor einem Jahr erhofften
sich auch noch 19 Prozent, künftig weniger stupide Tätigkeiten machen
zu müssen - jetzt geben das nur 16 Prozent an.
Über die Studie
Für die Studie "Jobzufriedenheit 2019" wurden insgesamt 1.004
Bundesbürger online befragt, darunter 753 Berufstätige. Das
Marktforschungsinstitut Toluna führte die Umfrage im Juni 2019 im
Auftrag der ManpowerGroup durch.
Über die ManpowerGroup
Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung
innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in
der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit
mehr als 40.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 1 Milliarde
Euro zählt die ManpowerGroup zu den drei größten
Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der
Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 153 Standorten die
Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions,
Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr
Informationen erhalten Sie unter https://www.manpowergroup.de.
Pressekontakt:
Faktenkontor GmbH
Clemens Hoh / Christine Probost
Wiesenhüttenplatz 26
60329 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 2474980-20
E-Mail: manpower@faktenkontor.de
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Datum: 24.09.2019 - 11:00 Uhr
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