Rheinische Post: Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert Laub- und Mischwälder statt "Nadelplantagen"
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Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) aufgefordert, die geplanten
Staatsgelder zur Aufforstung der Wälder nicht wahllos zu verteilen.
"Dieser Waldgipfel muss mehr sein als eine Showveranstaltung von Frau
Klöckner", sagte Hofreiter der Düsseldorfer "Rheinischen Post"
(Donnerstag). "Wir brauchen im Kampf gegen die Klimakrise
zukunftsfähige Laub- und Mischwälder statt Nadelplantagen", sagte der
Grünen-Politiker anlässlich des Waldgipfels. "Die wahllose
Finanzierung von Aufforstung und Aufräumarbeiten würde den Staat viel
Geld kosten. Deswegen darf Geld nicht mit der Gießkanne vergossen
werden, sondern müssen Fördermittel an ökologische Kriterien gebunden
werden", forderte Hofreiter. "Wer naturnahe Wälder wieder wachsen
lässt, wird belohnt. Wer weiter auf monotone Baumplantagen setzt,
geht leer aus", sagte der Fraktionsvorsitzende, der am Vortag
wiedergewählt worden war. "Außerdem muss der Wald die Chance haben,
sich selbst zu erholen. Darüber hinaus muss jetzt der Grundstein für
die Urwälder von morgen gelegt werden, die perspektivisch fünf bis
zehn Prozent der Waldfläche ausmachen sollen", sagte Hofreiter.
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Datum: 25.09.2019 - 16:03 Uhr
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