Nothilfe im Jemen - "Die medizinische Versorgungslücke ist riesig" (FOTO)
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(ots) -
Der Krieg im Jemen hat im Land eine der schwersten humanitären
Katastrophen ausgelöst. Insgesamt sind 24 Millionen Menschen im Jemen
auf humanitäre Hilfe angewiesen, das sind mehr als zwei Drittel der
Bevölkerung. Krankheiten und Hunger sind allgegenwärtig. "Durch den
Krieg ist das Gesundheitssystem komplett zusammengebrochen. Wir haben
seit 2016 über eine Million Verdachtsfälle von Cholera und Tausende
damit verbundene Tote. Ohne bessere medizinische Versorgung drohen
weitere Opfer", sagt Julian Loh, Help-Programmkoordinator für den
Jemen.
Die weltweit tätige Hilfsorganisation "Help - Hilfe zur
Selbsthilfe" unterstützt die Menschen im Ku'aydinah District
nordwestlich der Hauptstadt Sanaa mit dringend benötigten
Gesundheitsstationen sowie der Schulung des dortigen Personals. "Die
medizinische Versorgungslücke ist riesig. Allein im Ku'aydinah
District fehlen derzeit 21 Gesundheitsstationen. Dank Help werden
sechs Stationen Hilfe leisten können - aber der Bedarf ist immer noch
gewaltig im ganzen Land. Weitere Hilfe ist dringend notwendig", so
Loh weiter. Zudem wird Help Familien zur Choleraprävention,
-früherkennung und Haushaltshygiene schulen und sie dann mit
entsprechenden Hygiene-Paketen versorgen, um Krankheiten wie der
Cholera vorzubeugen.
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder Hintergrundgespräch
mit unserem Jemen-Programmkoordinator Julian Loh. Sie erreichen uns
unter 0228 91529-13 oder per E-Mail an schiller@help-ev.de.
Pressekontakt:
Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Sandra Schiller
Öffentlichkeitsarbeit
Reuterstr. 159
53113 Bonn
Fon: +49 228 91529-13
mobil: +49 173 2790 438
E-Mail: schiller@help-ev.de
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Datum: 08.10.2019 - 11:01 Uhr
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