Der Tagesspiegel: Malu Dreyer: Wir müssen wieder mehr Reformen wagen
ID: 1763736
Ansicht der kommissarischen SPD-Chefin Malu Dreyer wieder "mehr
Reformen wagen'", die "als Zukunftsversprechen verstanden werden und
nicht als Bedrohung". Nur so werde das Land die gewaltige
Transformationsaufgabe stemmen, als erstes Industrieland aus Atom-
und Kohlestrom gleichzeitig auszusteigen, mahnt Dreyer, die auch
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz ist, in einem Gastbeitrag zum
50. Jahrestag der Wahl Willy Brandts zum ersten sozialdemokratischen
Kanzler nach dem Zweiten Weltkrieg für den in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel". Willy Brandt hatte in seiner ersten
Regierungserklärung 1969 versprochen: "Wir wollen mehr Demokratie
wagen". Zentral sei die Balance aus Fortschritt und Zusammenhalt, so
Dreyer. Das sei für sie "die große Zukunftsaufgabe
sozialdemokratischer Politik". In zentralen Zukunftsdebatten, wie
etwa der Klimadebatte, gehe zu oft der Blick fürs Ganze verloren,
kritisiert Dreyer. Es sei aber "Aufgabe der Politik, gerade der
sozialdemokratischen, eine ganzheitliche Reformagenda des sozialen
und ökologischen Neustarts und des nachhaltigen Umbaus unserer
Industrie wiederzubeleben". Von den Politikern fordert Dreyer mehr
Mut. Gleichzeitig ist Malu Dreyer optimistisch. Die deutsche
Gesellschaft habe bewiesen, dass sie "zu Fortschritt bereit ist".
https://www.tagesspiegel.de/politik/50-jahre-bundeskanzler-willy-b
randt-wir-muessen-wieder-mehr-reformen-wagen/25130722.html
Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Newsroom, Telefon 030-29021-14909
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
Original-Content von: Der Tagesspiegel, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2019 - 12:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1763736
Anzahl Zeichen: 2039
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 390 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Der Tagesspiegel: Malu Dreyer: Wir müssen wieder mehr Reformen wagen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Der Tagesspiegel (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Sportsoziologin Gabriele Sobiech sieht den Besuch von Kanzler Olaf Scholz (SPD) beim Frauen-EM-Finale in London als wichtige Unterstützung für das Bemühen um eine bessere Bezahlung im Frauenfußball. "Es ist ein sehr wichtiges Signal, dass der Kanzler beim Endspiel in Wembley auf der T
Tagesspiegel exklusiv: K.o.-Tropfen-Attacke auf Frauen bei SPD-Veranstaltung mit Kanzler Scholz ...
Bei einem Fest der SPD-Bundestagsfraktion sind mehrere Frauen Opfer einer Attacke mit sogenannten K.o.-Tropfen geworden. Das geht aus einem SPD-internen Chat vor, der dem "Tagesspiegel" vorliegt. "Es gibt mittlerweile acht Betroffene, einen durch Test bestätigten Fall und eine Anze
Lederer will Intendanz der Deutschen Staatsoper bis Ende 2022 klären ...
Berlin - Nach dem Willen von Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) soll die Nachfolge von Dietmar Schwarz als Intendant der Deutschen Staatsoper bis Ende des Jahres geklärt sein. "Das halte ich für realistisch", sagte Lederer im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Sonntag
Weitere Mitteilungen von Der Tagesspiegel
Im Würgegriff von Rassismus Antisemitismus Islamophobie Rechtsradikalismus Faschismus - Gesellschaftskritik ...
Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Rechtsradikalismus und Faschismus sind auch im 21. Jahrhundert immer noch ein Problem und befinden sich weltweit auf dem Vormarsch. Michael Ghanem erklärt, dass es mit dem Wissen der Aufklärung, der Philosophie, Soziologie und der Erklärung der Menschenrec
Unterwerfgang - eine Biografie aus einer nicht allzu fernen Zukunft ...
York Juretzky ist in einer kleinen Stadt im Ruhrgebiet Ende der 70er Jahre geboren. Als alter Mann lässt er sein Leben im Jahr 2064 Revue passieren. Der Protagonist ist gelernter Broker und Investmentbanker und hat stets ein Auge auf die Wirtschaftspolitik sowie die gesellschaftlichen Zusammenhäng
Rheinische Post: NRW-Innenminister Reul: Juden müssen sich nicht fürchten ...
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle den Juden in NRW die unverbrüchliche Unterstützung des Staates zugesichert. "Juden müssen sich in Nordrhein-Westfalen nicht fürchten. Die Polizei wird immer an ihrer Seite stehen&quo
Rheinische Post: CDU-Wirtschaftsratschefin wirft von der Leyen Mangel anökonomischer Vernunft vor ...
Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrats, Astrid Hamker, hat ihrer Parteifreundin und künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, die Agenda für ihre bevorstehende Amtszeit enthalte "zu viel Zeitgeist und zu wenig ökonomische Vernunft". "Wir sollten ni




