Bauzinsen leicht gestiegen (FOTO)
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(ots) -
- Zinsen nicht mehr auf Allzeittief, aber weiter historisch
günstig
- Negativzinsen noch unwahrscheinlicher
- Zinsexperten von zehn Banken erwarten in den nächsten Monaten
mehrheitlich gleichbleibendes Zinsniveau
Die Bauzinsen haben sich leicht von ihrem Allzeittief entfernt, befinden sich
aber weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. Das berichtet Interhyp,
Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, nach aktueller
Analyse der Angebote von rund 400 Kreditinstituten. Interhyp rät
Immobilieninteressenten, die günstigen Zinsen für den Immobilientraum zu nutzen.
Negativzinsen, die zwischenzeitlich auch für Immobilienkredite diskutiert
wurden, sind laut Interhyp aber noch unwahrscheinlicher geworden. Die
Konditionen haben das im Herbst markierte Allzeittief knapp überschritten und
liegen um etwa 0,1 Prozentpunkte minimal höher. Eine wichtige Ursache der
niedrigen Bauzinsen ist die Politik der Notenbanken. "Wie die erneute
Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed gezeigt hat, wird auf eine
expansive Geldpolitik gesetzt. Bei der Europäischen Zentralbank ist unter neuer
Führung von Christine Lagarde ebenfalls mit einer Fortführung der
Niedrigzinspolitik zu rechnen", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG.
Die für den monatlichen Interhyp-Zinsbericht befragten Experten zehn deutscher
Banken rechnen mehrheitlich mit weiter günstigen Bauzinsen.
Anfang November liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen trotz des leichten
Anstiegs vielfach zwischen 0,5 und einem Prozent. Die Rendite zehnjähriger
Bundesanleihen, die für die Entwicklung des Baugeldes eine wichtige Rolle
spielt, hat zuletzt etwas zulegen können. Hier können leichte Hoffnungsschimmer
bei den Dauerthemen Brexit und Handelskonflikt ursächlich sein.
Ursachen für das insgesamt relativ günstige Niveau sind die weltweiten
wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten verbunden mit der
Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Mohr: "Solange sich die Rahmendaten nicht
grundsätzlich ändern und die Inflation in der Eurozone so weit von der
Zwei-Prozent-Marke entfernt bleibt, dürften Sparer mit der gleichen Sorge auf
die neue EZB-Chefin Christine Lagarde blicken wie zuvor auf Mario Draghi.
Kreditnehmer indes können sich freuen. Sie brauchen vorerst keine Zinswende zu
befürchten."
Immobilienkäufer sollten sich jedoch auch im niedrigen Zinsumfeld nicht
verleiten lassen, auf einen Angebotsvergleich zu verzichten. "Wir raten dazu,
die Konditionen zu vergleichen, um das individuell beste Angebot zu finden",
sagt Mirjam Mohr. Der Kredit sollte zudem den individuellen Bedürfnissen gerecht
werden - etwa in puncto Zinsbindung, Anfangstilgung und Sondertilgungsoptionen.
Beim Bau oder Kauf vom Bauträger können bereitstellungszinsfreie Zeiten wichtig
sein. Besonders sparen können laut Mohr im derzeitigen Zinsumfeld
Immobilienbesitzer mit Bedarf für einen Anschlusskredit. Denn das Zinsniveau lag
vor einigen Jahren, als der Erstkredit abgeschlossen wurde, deutlich höher.
Weitere Informationen zum Interhyp-Zinsbericht im Video mit Mirjam Mohr auf
youtube unter https://youtu.be/sTtKL4YpYO4 und in den Zins-Charts von Interhyp
unter https://www.interhyp.de/zins-charts/
Über Interhyp
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und
institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2018 ein
Baufinanzierungsvolumen von 22 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen mehr als
400 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die
Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit
kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz
ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600
Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden
und Partner präsent.
Pressekontakt:
Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34,
80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325,E-Mail:
britta.barlage@interhyp.de, www.interhyp.de
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Datum: 07.11.2019 - 12:35 Uhr
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