Rheinische Post: Die Grünen zielen
aufs Kanzleramt
Kommentar Von Eva Quadbeck
ID: 1771394
soll dabei bekundet haben: Ich will hier rein. Bei den Grünen hat man den
Eindruck, dass eine ganze Partei ruft: Wir wollen übernehmen. Vom Bielefelder
Parteitag geht das Signal aus, dass die Grünen den Kampf um Platz eins in der
Parteienlandschaft aufnehmen werden. Konkret formulieren sie diesen Anspruch
zwar noch nicht. Aber die Vorbereitungen laufen. Dem Klimaschutz haben sie
längst die Themen Soziales und Wirtschaft hinzugefügt, auch um sich neue Milieus
zu erschließen. In einer sich verändernden Parteienlandschaft, in der die
Volksparteien im Sinkflug sind, definieren die Grünen sich nun als Bündnispartei
- was man als neuen Typ der Volkspartei interpretieren kann. Inhaltlich sind
sich die Grünen treu geblieben. Ihr Programm ist weiter links und ökologisch,
wie auch die sehr weitgehenden Beschlüsse zum Mindestlohn, zum Wohnen und zum
Klima zeigen. Ihre Art, aufzutreten und ihre Inhalte zu kommunizieren, ist aber
ungleich smarter, verbindlicher, pragmatischer geworden. Wenn das Thema Klima in
der Gesellschaft so zentral bleibt, wie es aktuell der Fall ist, muss man damit
rechnen, dass die Grünen Teil der nächsten Bundesregierung werden. Die Frage
ist, ob mit der Union im Bunde oder als Anführer einer grün-rot-roten Regierung.
Schon zwei Jahre vor dem offiziellen Ende der Kanzlerschaft gibt es eine große
Sehnsucht in der Bevölkerung nach neuem Aufbruch. Die Parteienlandschaft ist
aber so volatil geworden, dass sich unmöglich prognostizieren lässt, in welche
Richtung sich der Wunsch nach Aufbruch entwickelt. Wahrscheinlich aber ist, dass
die Grünen einen Kanzlerkandidaten brauchen.
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Datum: 17.11.2019 - 20:05 Uhr
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