Digital Detox oder Dauernd Drauf: So ticken die Deutschen im Job

Digital Detox oder Dauernd Drauf: So ticken die Deutschen im Job

ID: 1771498

15 Prozent der Deutschen nutzen ihr Mobiltelefon regelmäßig auch in ihrer Freizeit für berufliche Zwecke, weitere 26 Prozent gelegentlich. Das belegt eine aktuelle Umfrage von BearingPoint. Obwohl viele Befragte in der Freizeit Mails lesen oder Anrufe annehmen, sehen sie dieses Verhalten kritisch: Die Mehrheit glaubt, dass die ständige Erreichbarkeit der Gesundheit schadet. BearingPoint-Deutschlandchefin Iris Grewe: „Auch Führungskräfte sollten regelmäßig abschalten, um Inspiration außerhalb der beruflichen Tretmühle zu finden.“



Infografik Infografik "Digital Detox"; Quelle: BearingPoint

(firmenpresse) - Frankfurt am Main, 18. November 2019 – Die Mehrheit der Deutschen sieht die ständige Erreichbarkeit über Smartphone und Laptop für den Arbeitgeber kritisch. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Allerdings sind außerhalb der Arbeitszeit 15 Prozent der Befragten regelmäßig und 26 Prozent gelegentlich dienstlich zu erreichen. 37 Prozent nutzen ihr Smartphone in ihrer Freizeit beruflich in Ausnahmefällen. Nur 17 Prozent geben an, dass sie nie in ihrer Freizeit beruflich mobil erreichbar sind. Die Älteren sind dabei noch einfacher zu erreichen als die Jüngeren: 82 Prozent der über 55-Jährigen sind zumindest in Ausnahmefällen in ihrer Freizeit per Smartphone geschäftlich verfügbar, bei den 25 bis 34-Jährigen sind es hingegen nur 75 Prozent.

Erreichbarkeit im Urlaub macht krank und belastet das Privatleben
Die Umfrage-Teilnehmer sehen durch die permanente Verfügbarkeit viele Risiken: 58 Prozent glauben, dass es krank mache, auch im Urlaub immer erreichbar zu sein. 57 Prozent sind der Meinung, dass ein solches Verhalten negative Auswirkungen auf die Erholung im Urlaub hat und 56 Prozent glauben, dass es dem Familien- und Privatleben schadet, auch im Urlaub beruflich online zu sein. Allerdings schätzen verschiedene Altersgruppen die Risiken anders ein: Während unter den Befragten, die älter als 55 Jahre sind, 62 Prozent der Meinung sind, dass die ständige Erreichbarkeit krank mache, sind es bei den 18 bis 24-Jährigen nur 52 Prozent. Unterschiede gibt es auch zwischen den Geschlechtern: So stimmten nur 49 Prozent der Männer der Aussage zu „niemand ist so unersetzlich, dass er im Urlaub nicht offline sein kann“, während bei den Frauen 55 Prozent diese Ansicht vertraten. Auch bei der Aussage „Manche Berufe lassen ein völliges Abschalten nicht zu“ stimmten 27 Prozent der Männer zu, aber nur 21 Prozent der Frauen.

Deutschlandchefin Grewe: „Ich selbst verzichte darauf, 24/7 erreichbar zu sein.“


Die Befragten unterscheiden auch nach Hierarchieebenen. So ist knapp jeder Vierte (24 Prozent) der Ansicht, dass es für Führungskräfte wichtig sei, auch im Urlaub geschäftlich erreichbar zu sein. Iris Grewe, Deutschlandchefin von BearingPoint, dazu: „Jeder Mensch braucht Ruhepausen und Momente abseits des beruflichen Alltags. Auch Führungskräfte sollten regelmäßig abschalten, um Inspiration außerhalb der betrieblichen Tretmühle zu finden und darauf aufbauend Impulse bei der Arbeit setzen zu können. Hier geht es auch um die Verantwortung für die Mitarbeiter. Ich selbst bin nicht rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche erreichbar und erwarte das auch nicht von unseren Mitarbeitern.“

Auch beim Thema Digital Detox, dem bewussten Abschalten von Smartphone und Co., gibt es Unterschiede zwischen den Altersgruppen: So empfinden es die Älteren als selbstverständlicher, regelmäßig nicht erreichbar zu sein. Von den 18 bis 24-Jährigen stimmten 27 Prozent in der Umfrage zu, dass es heutzutage einfach nicht mehr drin sei, mehr als zwei Tage offline zu sein. Bei den Befragten 55+ stimmten dieser Aussage nur sieben Prozent zu.

Hier zeigt sich ein weiterer Unterschied zwischen den Generationen: Die Jüngeren sind zwar weniger häufig als die Älteren bereit, beruflich außerhalb der Arbeitszeit erreichbar zu sein, erachten aber Offline-Zeiten von über 48 Stunden als weniger sinnvoll. Dies sehen die Älteren umgekehrt. „Die flexible und selbstbestimmte Handhabung von On- und Offline-Zeiten wird immer wichtiger. In der Gesellschaft wächst die Akzeptanz hierfür jedoch nur langsam“, sagt Grewe.

Große Mehrheit weniger als neun Stunden täglich mobil erreichbar
Gefragt nach der persönlichen täglichen Erreichbarkeit für den Job, ergibt sich ein pyramidenförmiges Bild. So gaben 80 Prozent der Befragten, die beruflich Smartphone, Tablet oder Laptop nutzen, an, dass sie weniger als neun Stunden täglich mobil geschäftlich erreichbar sind. Acht Prozent sind hingegen mehr als zwölf Stunden pro Tag für ihren Job verfügbar. Von diesen Personen ist die überwiegende Mehrheit männlich und älter als 44 Jahre.

Iris Grewe diskutiert am 21. November in Berlin bei der Work Awesome Konferenz mit anderen Experten über die Zukunft der Arbeit. Auch das Thema Digital Detox im beruflichen Alltag wird sie in diesem Rahmen aufgreifen.

Über die Studie
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 23. und 25. August 2019 insgesamt 2.041 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Die Infografik anbei ist für redaktionelle Zwecke frei verwendbar, wir bitten um Quellennachweis: BearingPointWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei Geschäftsbereichen: Der erste Bereich umfasst das klassische Beratungsgeschäft; Business Services als zweiter Bereich bietet Kunden IP-basierte Managed Services über SaaS hinaus; im dritten Bereich stellt BearingPoint Software-Lösungen für eine erfolgreiche digitale Transformation, Advanced Analytics und regulatorische Anforderungen bereit und entwickelt gemeinsam mit Kunden und Partnern neue, innovative Geschäftsmodelle.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 75 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

Weitere Informationen:
Homepage: www.bearingpoint.com
LinkedIn: www.linkedin.com/company/bearingpoint
Twitter: https://twitter.com/BearingPoint_de



PresseKontakt / Agentur:

Pressekontakt
Alexander Bock
Global Manager Communications
Telefon: +49 89 540338029
E-Mail: alexander.bock(at)bearingpoint.com



drucken  als PDF  Die letzten Zeilen werden gelebt... - Die Geschichte einer selbstbewussten Frau Weihnachtsgeschenke entdecken
Bereitgestellt von Benutzer: BearingPoint-PR
Datum: 18.11.2019 - 10:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1771498
Anzahl Zeichen: 5403

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Alexander Bock
Stadt:

Frankfurt


Telefon: +49 89 54033 8029

Kategorie:

Vermischtes


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 18.11.2019

Diese Pressemitteilung wurde bisher 370 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Digital Detox oder Dauernd Drauf: So ticken die Deutschen im Job"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BearingPoint GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Elektromobilität am Kipppunkt: Vertrauen und Gebrauchtwagenmarkt entscheiden über den Durchbruch ...
Frankfurt am Main, 19. Mai 2026 – Die globale Elektromobilität steht an einem kritischen Wendepunkt. Batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) gewinnen weltweit deutlich an Attraktivität, auch getrieben durch steigende Kraftstoffpreise und ein deutlich breiteres Modellangebot. Doch ob der Sprung in d

Elektromobilität am Kipppunkt: Vertrauen und Gebrauchtwagenmarkt entscheiden über den Durchbruch ...
Batterieelektrische Autos sind bei kaufbereiten Neuwagenkund:innen weltweit auf dem Vormarsch. Doch ob das gestiegene Interesse den Sprung in den Massenmarkt schafft, hängt an Vertrauen, Infrastruktur und einem funktionierenden Gebrauchtwagenmarkt - so das Ergebnis des neuen BearingPoint Attraktivi

Trotz steigender Investitionen in HR-Technologien fehlt bei jedem dritten Unternehmen die Datenbasis für verlässliche Personalentscheidungen ...
Ein neuer Workforce-Transformation-Report von BearingPoint zeigt: Obwohl Unternehmen stark in HR-Technologien investieren, fällt es den meisten weiterhin schwer, Personaldaten in konkrete Erkenntnisse zu Kompetenzen und Talenten zu übersetzen. Sich wandelnde Kompetenzanforderungen, der beschleuni


Weitere Mitteilungen von BearingPoint GmbH


Die letzten Zeilen werden gelebt... - Die Geschichte einer selbstbewussten Frau ...
Viele Menschen trauen sich nicht, ihr Leben wirklich so zu leben, wie sie es gerne tun würden, denn sie machen sich Sorgen darüber, was alle anderen darüber denken würden. So schiebt man die eigenen Träume und Bedürfnisse oft in den Hintergrund. Emily Paulsen zeigt, dass es auch anders geht un

Bernadette - Stimmungswelten - Lyrik und Landschaftsmalerei ...
Ein Dreivierteljahrhundert ist, wenn man die Kunst betrachtet, kein wirklich langer Zeitraum. Wenn man jedoch auf das Leben eines Menschen blickt, dann sind 75 Jahre eine lange Zeit. Die Künstlerin Maria B. Janisch-Horváth, die in Wien und Sopron lebt, hat der Welt bisher 75 Jahre lang Lebensfreu

DER SCHATTEN DES CHARON - Eine mystische Liebesgeschichte ...
Das Fest des roten Mondes findet im prächtigen Schloss von Thale statt. Hierzu hat König Liam unzählige Gäste eingeladen. Mit dabei: Seine bildschöne 16-jährige Tochter Prinzessin Anandalal, die von allen nur Lal genannt wird. Auf dem Fest trifft sie auf Dyonisos, einen Prinzen, der für Aufse

Der Ungläubige - Über die Sehnsucht nach einem freien Leben ...
Amirs Familie ist muslimisch und zudem streng gläubig. Er selbst ist seit jeher überzeugter Atheist, doch dies verheimlicht er jahrelang vor seiner Familie. Erst als er die Studentin Lydia kennenlernt, macht er seine islamkritische Haltung öffentlich. Klar, dass diese bei seiner Familie, aber auc


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z