Japan und Singapur vergeben CRISPR-Patente an Merck
ID: 1774155
CRISPR-assoziierten Patenten in neun verschiedenen geografischen Regionen rund
um die Welt
- Patente erstrecken sich auf CRISPR-Genomeditierungstechnologie in Zusammenhang
mit gepaarten Cas9-Nickasen, um die Gentherapie und -forschung voranzubringen
Merck (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2650992-2&h=180942165&u=https%3A%2F%2
Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2650992-2%26h%3D3139697833%26u%3D
https%253A%252F%252Fwww.merckgroup.com%252F%26a%3DMerck&a=Merck), ein führendes
Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekanntgegeben, dass das
japanische Patentamt und das singapurische Amt für geistiges Eigentum jeweils
das Patent zur Anwendung gepaarter CRISPR-Nickasen erteilt haben. Damit ist
Merck jetzt Inhaber von 22 weltweiten Patenten.
"Gepaarte Nickasen sind ein großer Fortschritt, um durch einen hochflexiblen und
effizienten Ansatz zur Reduzierung von Off-target-Effekten bei der
Genom-Editierung die Spezifizität zu erhöhen", sagte Udit Batra, Mitglied der
Geschäftsleitung von Merck, zuständig für den Sektor Life Science. "Mercks
Technologie verbessert die Leistungsfähigkeit von CRISPR bei der Reparatur
kranker Gene, ohne auf gesunde Gene Einfluss zu nehmen. Dies verbessert die
Präzision potenzieller Gentherapien."
Diese Patente beziehen sich auf eine grundlegende CRISPR-Strategie, bei der zwei
CRISPR-Nickasen auf ein gemeinsames Genziel gelenkt werden und zusammenarbeiten,
um durch Einschneiden oder Spalten von gegenüberliegenden Strängen einer
Chromosomensequenz einen Doppelstrangbruch zu erzeugen. Dieser Vorgang kann mit
einer externen oder Spendersequenz gekoppelt werden, die wie bei der
patentierten CRISPR-Integrationstechnologie von Merck eingefügt wird. Durch die
erforderlichen zwei CRISPR-Verknüpfungen bei diesem paarweisen Bruchverfahren
reduziert sich das Risiko von unerwünschten Schneideeffekten an anderen Stellen
im Genom um ein Vielfaches.
Neben Japan und Singapur verfügt Merck in den folgenden Regionen über
CRISPR-assoziierte Patente: Australien, Kanada, China, Europa, Israel, Südkorea
und USA. 2017 erhielt Merck vom australischen Patentamt sein erstes
grundlegendes Patent, das die CRISPR-Integration umfasst, und 2019 in den USA
sein erstes CRISPR-Patent für die proxy-CRISPR-Technologie.
Merck ist seit 15 Jahren Wegbereiter für Innovationen auf dem Gebiet der
Genom-Editierung und verfügt über umfassende Erfahrung, die von der frühen
Entwicklung bis zur Herstellung reicht. Merck unterstützt sowohl als Nutzer als
auch Anbieter von Technologie zur Genom-Editierung die Forschung auf diesem
Gebiet unter sorgsamer Berücksichtigung von ethischen und gesetzlichen
Standards. Das Unternehmen hat mit dem Bioethics Advisory Panel (https://c212.ne
t/c/link/?t=0&l=de&o=2650992-2&h=1583224034&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%
2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2650992-2%26h%3D2864207188%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fw
ww.merckgroup.com%252Fen%252Fcr-report%252F2018%252Fbusiness-ethics%252Fbioethic
s.html%26a%3DBioethics%2BAdvisory%2BPanel&a=Bioethics+Advisory+Panel) ein
unabhängiges, externes bioethisches Beratungsgremium eingerichtet, das
Orientierungshilfe für Forschung geben soll, an der seine Unternehmensbereiche
beteiligt sind. Dazu gehört auch die Forschung zu oder mittels Genom-Editierung.
Merck hat zudem unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher
Fragestellungen eine klare operative Position (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de
&o=2650992-2&h=1927597888&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3De
n%26o%3D2650992-2%26h%3D394487595%26u%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.merckgroup.com%2
52Fcontent%252Fdam%252Fweb%252Fcorporate%252Fnon-images%252Fcompany%252Fresponsi
bility%252Fen%252Fregulations-and-guidelines%252Fgenome-editing-principle-EN.pdf
%26a%3Dposition&a=Position) definiert, um vielversprechenden Therapieansätzen
für den Einsatz in Forschung und Anwendungen den Weg zu bereiten.
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der Merck-Website auch per E-Mail versendet. Nutzen Sie die Web-Adresse
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Informationen zu Merck
Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den
Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Rund 52.000
Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen
entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der
Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung
einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von
Anwendungen für intelligente Geräte - Merck ist überall. 2018 erwirtschaftete
Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro.
Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den
technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend.
Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute
Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte
am Namen und an der Marke "Merck". Die einzigen Ausnahmen sind die USA und
Kanada, wo die Unternehmensbereiche im Healthcare-Geschäft als EMD Serono, im
Life-Science-Geschäft als MilliporeSigma und im Geschäft mit Spezialchemikalien
und Hightech-Materialien als EMD Performance Materials auftreten.
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1033911/Merck_CRISPR_EN.jpg
Pressekontakt:
gangolf.schrimpf@merckgroup.com
Tel.: +49 6151 72-9591
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6873/4451063
OTS: Merck KGaA
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Datum: 26.11.2019 - 14:02 Uhr
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