Mehr private Apps – mehr Risiko für Unternehmen
Lori MacVittie, Principal Technical Evangelist bei F5 Networks, erklärt, warum private Apps der Mitarbeitenden das Risiko für Unternehmen erhöhen
Doch jeder Anwender besitzt nur rund zwei E-Mail-Konten, die er dafür nutzt. Das zeigen Untersuchungen von Radicati und DMA. Damit ist die Anzahl der E-Mail-Adressen pro Nutzer deutlich geringer als die Anzahl der durchschnittlich 8,5 Social-Media-Konten und Apps, die er täglich einsetzt.
E-Mail-Adresse ist die neue Telefonnummer
Das ist durchaus nachvollziehbar. Denn die meisten Menschen nutzen E-Mail-Adressen so wie ihre Telefonnummer. So ergab die DMA-Studie, dass 51 Prozent der Menschen seit mehr als 10 Jahren die gleiche E-Mail-Adresse besitzen. Diese verwenden sie dann für verschiedene Apps, die quasi beim Telefon den verschiedenen Gesprächspartnern im Familien- und Freundeskreis entsprechen.
Damit entsteht aber ein großes Problem: Wurde die E-Mail-Adresse – eventuell mit Passwort und Name – bei einem Hack eines App-Providers ausgelesen, kann der Cyberkriminelle damit bei verschiedenen Apps und Social-Media-Konten die entsprechende Identität vortäuschen. Umgekehrt tauchen die gleichen E-Mail-Adressen immer wieder bei Hacks unterschiedlicher Provider auf. Diese Häufigkeit wird mit dem Wachstum der Social-Media-Konten in den kommenden Jahren weiter steigen.
Gleiche Apps und Passwörter privat und beruflich genutzt
Eine aktuelle Studie des Passwort-Management-Anbieters LastPass kam zudem zu folgenden Ergebnissen:
• 43 Prozent der Top 30 Domains, die Mitarbeiter beruflich nutzen, sind auch beliebte Consumer-Apps, zum Beispiel Dropbox.
• 50 Prozent der Menschen nutzen die gleichen Passwörter für private und berufliche Konten.
• Jeder Mitarbeitende teilt im Durchschnitt 6 Passwörter mit Kollegen.
Trotz Schulungen und klarer Regeln überschreiten also viele Mitarbeitende bei Apps und Passwörtern nicht nur regelmäßig die Grenze zwischen beruflicher und privater Nutzung, sondern ignorieren auch grundlegendste Sicherheitsvorkehrungen. Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report verwenden über 70 Prozent der Mitarbeitenden immer wieder die gleichen Passwörter am Arbeitsplatz.
Wichtige Security-Maßnahmen
Deshalb müssen Unternehmen ihre Systeme besser schützen. Der Einsatz von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) sowie technologischen Lösungen zur Kontrolle von Richtlinien in Bezug auf Komplexität und Nutzung von Passwörtern gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Zudem verhindern sie das Teilen von Passwörtern, da MFA einen zusätzlichen Schritt erfordert, den die meisten Kollegen nicht durchführen können.
Mit jedem von Cyberkriminellen aufgedeckten Konto und mit jeder App steigt das Risiko für Unternehmen. Diese Gefahren entstehen aufgrund der gemeinsamen Nutzung von Passwörtern durch Mitarbeiter, gleicher E-Mail-Adressen und von Angreifern, die alle diese Schwachstellen kennen und ausnutzen. MFA ist zwar kein Allheilmittel, aber ein guter Anfang zur Bewältigung des Risikos, das mit der Anzahl der Apps auf den Smartphones sowie deren Nutzung in privaten und geschäftlichen Bereichen weiter ansteigen wird.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über F5 Networks
F5 (NASDAQ: FFIV) gibt den weltweit größten Unternehmen, Dienstleistern, Behörden und Verbrauchermarken die Freiheit, jede App sicher, überall und mit Vertrauen bereitzustellen. F5 bietet Cloud- und Sicherheitslösungen, die es Unternehmen ermöglichen, die von ihnen gewählte Infrastruktur zu nutzen, ohne Geschwindigkeit und Kontrolle zu beeinträchtigen. Weitere Informationen finden Sie unter f5.com. Sie können auch (at)f5networksde auf Twitter folgen oder uns auf LinkedIn und Facebook besuchen, um weitere Informationen über F5, seine Partner und Technologien zu erhalten.
Fink & Fuchs AG
Michaela Ferber und Kirsten Gnadl
Paul-Heyse Str. 29
80336 München
Tel.: +49 89-589787-14
Fax: +49 89-589787-50
E-Mail: f5(at)finkfuchs.de
https://www.finkfuchs.de/
Fink & Fuchs AG
F5 Networks
Claudia Kraus
Lehrer-Wirth-Straße 2
81829 München
Tel.: +49 89-94383-0
Fax: +49 89-94383-111
E-Mail: c.kraus(at)f5.com
http://f5.com/
F5 Networks
Datum: 12.12.2019 - 11:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1778983
Anzahl Zeichen: 3660
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sabine Gütlich
Stadt:
Wiesbaden
Telefon: +496117413171
Kategorie:
Datensicherheit
Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 12.12.2019
Diese Pressemitteilung wurde bisher 547 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr private Apps – mehr Risiko für Unternehmen "
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fink & Fuchs AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Renommierte Befragung von Dr. Doeblin untersucht Innovationskraft der deutschen Wirtschaft - strategische Innovationskommunikation und CXO-Positionierung als zentrale Hebel Wirtschaftsjournalist:innen haben ein insgesamt positives Bild, was die Innovationsstärke der deutschen Wirtschaft angeht -
Studie: Hälfte der Deutschen beurteilt Fortschritte bei Verteidigungsfähigkeit skeptisch / Politik und Unternehmen erfüllen das Informationsbedürfnis der Bundesbürger:innen zu wenig ...
Eine breite Mehrheit der Bundesbürger:innen unterstützt grundsätzlich die sicherheitspolitische Neuausrichtung Deutschlands. Das belegt auch die aktuelle Bevölkerungsumfrage des ZMSBw (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr), in der 64 Prozent höhere Verteidigun
Mangelnde Kommunikation frisst Innovationsstärke deutscher Unternehmen / Deutschland ist weltweit Vize-Weltmeister bei Patentanmeldungen, investiert aber zu wenig in Innovationsreputation ...
Deutsche Unternehmen betrachten die eigene Innovationskraft zwar als hoch, verzichten aber auf Investitionen in entsprechende Kommunikation und Imagebildung. Das zeigt die Studie "Kommunikation und Innovation - zwischen Wunsch und Wirklichkeit", durchgeführt von YouGov im Auftrag der Komm
Weitere Mitteilungen von Fink & Fuchs AG
NetCo bringt die ThirdEye-Cam auf den Markt ...
In der Debatte um die Innere Sicherheit in Deutschland rücken neben Body-Cams nun auch am Kopf montierbare Kameras in den Fokus der Behörden und Einsatzkräfte. Die kleinen High-Tech-Kameras werden in Konflikt- und Gefahrensituationen eingesetzt und dokumentieren die Geschehnisse unter Berücksich
Erfolgreiches Audit: Securepoint ist Google Android Enterprise Partner ...
Neben „Work Profile Management“ von Securepoint Mobile Security soll in Kürze „Full Managed Device“ als weitere Management-Funktion folgen, also die vollständige Verwaltung und Einbindung unternehmenseigener Android-Geräte. „Die Anforderungen dafür unterstützt Mobile Security schon. D
Für die Schweiz, in der Schweiz - Piwik PRO Analytics Cloud-Hosting ...
Als einziges Analytics Unternehmen bietet Piwik PRO in Kooperation mit Microsoft ab sofort eine sichere und datenschutzkonforme Analytics Suite in den Rechenzentren Genf und Zürich an. So werden die Analytics-Daten sicher in der Schweiz auf der Microsoft Azure Cloud Platform gespeichert und gehoste




