Der neue SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sucht den Schulterschluss mit der Wirtschaft und lobt die Unternehmer/"Eine stabile Gesellschaft nutzt allen"
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Schulterschluss mit der Wirtschaft und den Unternehmen. Die SPD müsse "die
Partei bleiben, die unser Land mit verantwortungsvoll agierenden
Unternehmerinnen und Unternehmern und den vielen voranbringt, die hierzulande
ihre Arbeitskraft und ihren Ideenreichtum für den Erfolg ihrer Unternehmen und
damit für die Gesellschaft insgesamt einbringen", schrieb Walter-Borjans in
einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Mittwochausgabe). Er
trat damit dem Eindruck entgegen, die SPD sei wirtschaftsfeindlich und rücke
nach links. Ausdrücklich lobte er die Unternehmer, die das Ganze im Blick hätten
und sich auch auf das Gemeinwohl ausrichteten. "Verantwortungsbewusste
Unternehmerinnen und Unternehmer wissen das. Unser Land hat überaus viele davon,
die danach handeln und wichtige Impulse für eine wirklich fortschrittliche
Politik geben." Zugleich wandte sich der SPD-Chef gegen eine Politik, die auf
"finanzielle Vorteile für Einkommensbezieher" abziele, deren "Jahresverdienst
pro Haushalt in die Hunderttausende geht". Walter-Borjans plädiert in seinem
Gastbeitrag für eine andere Haltung: "Solidarisch mit anderen zu sein, ohne
direkt selbst auf den Sozialstaat angewiesen zu sein, ist keine reine
Selbstlosigkeit. Wir alle leben am ruhigsten und sichersten, wenn wir dafür
sorgen, dass sich Menschen nicht abgehängt und ausgegrenzt fühlen. Eine stabile
Gesellschaft nutzt allen." Dazu sei auch ein handlungsfähiger Staat notwendig,
der "Voraussetzungen für den Erfolg jeder und jedes Einzelnen bietet". Dazu
gehörten Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Zusammenhalt.
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Datum: 18.12.2019 - 00:00 Uhr
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