Ungefährdete Demokratie
ID: 1782303
gefährdet das nicht die Demokratie. Die Parteien wirken auch weiter an der
politischen Willensbildung mit. Sie mögen in den letzten Jahren
Budget-Einschnitte zu verkraften gehabt haben. Aber sie stehen keinesfalls kurz
vor der Pleite. Handlungsfähig sind sie wie eh und je. Außerdem sind Großspenden
keinesfalls die einzige Säule, auf der die Finanzierung der Parteien ruht.
Staatliche Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge sind sehr viel wichtiger. Weniger
Großspenden von Unternehmensseite können dazu führen, dass die Glaubwürdigkeit
der politischen Akteure gestärkt wird. Je weniger Geld an Parteien fließt, desto
geringer der argumentative Nährboden für Verschwörungstheoretiker, die wittern,
dass politische Entscheidungen käuflich sein könnten. Es gilt in polarisierten
Zeiten wie heute, schon den Eindruck zu vermeiden, dass es so sein könnte.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/10349/4480639
OTS: Frankfurter Rundschau
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.12.2019 - 16:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1782303
Anzahl Zeichen: 1319
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 663 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ungefährdete Demokratie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Viele tun das, weil sie nach Jahrzehnten im Job einfach nicht mehr können. Andere tun es, weil sie es sich finanziell leisten können und den Ruhestand länger genießen wollen. Was den Einzelnen sehr gegönnt ist, schadet der Volkswirtschaft. So fallen Beitragszahlende vorzeitig weg, die zusätzli
Frankfurter Rundschau zu politisch motivierter Gewalt: Alarmierende Bilanz des Hasses ...
Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein d
Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus ...
So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaft
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Das ändert sich 2020 ...
"Alle Jahre wieder" .... ist der Jahreswechsel der Zeitpunkt, zu dem zahlreiche neue oder geänderte Gesetz in Kraft treten. So auch zum Beginn des Jahres 2020: Gute Nachrichten gibt es diesmal unter anderem für Kinder, deren Eltern die hohen Kosten fürs Pflegeheim nicht aus dem eigenen
"Konkrete Umsetzungsfragen sind noch immer nicht beantwortet"/ bpa-Präsident Meurer: Bundesteilhabegesetz geht in die entscheidende Phase ...
Mit dem Inkrafttreten der dritten Stufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zum 1. Januar 2020 erfolgt die Umsetzung in allen 16 Bundesländern. "Die Reform der Eingliederungshilfe geht damit in die entscheidende Phase. Die Leistungsgewährung soll künftig individueller und passgenauer werde
Georg Pfeifer wird neuer Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland ...
Georg Pfeifer (49) leitet ab Januar 2020 das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments (EP) in Deutschland, Berlin. Er wechselt aus Wien, wo er seit 2010 das EP-Verbindungsbüro in Österreich geleitet hat. Bereits seit 2006 war er dort als Pressereferent tätig. "Während dieser Zeit w
Habeck fordert konsequente Anwendung des staatlichen Dienstrechts gegen rechtsterroristische Umtriebe ...
Grünen-Chef Robert Habeck forderte in einem Gespräch mit dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe) ein härteres Vorgehen gegen antisemitische Straftaten: "Antisemitische Äußerungen müssen zur Anzeige gebracht werden, das gilt für rechten wie für islamischen Antisemitismus." R




