November 2019: 0,7 % mehr Erwerbstätige als im Vorjahresmonat / Beschäftigungszuwachs um 298 000 Personen gegenüber November 2018
ID: 1782579
Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Gegenüber November 2018 nahm die
Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 % zu (+298 000 Personen). Die Veränderungsrate
gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatte im Januar 2019 noch 1,1 % und im Juni 0,9
% betragen. Damit setzte sich der Beschäftigungszuwachs fort, seine Dynamik
schwächte sich im Laufe des Jahres 2019 jedoch ab.
Unterdurchschnittlicher Anstieg der Erwerbstätigenzahl gegenüber Oktober 2019
Im Vormonatsvergleich stieg die Zahl der Erwerbstätigen im November 2019 nach
vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung um 63 000 Personen (+0,1 %)
und entwickelte sich somit schwächer als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre
im Monat November (+74 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach
rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen,
nahm die Erwerbstätigenzahl im November 2019 gegenüber Oktober 2019 um 13 000
Personen zu.
Neuberechnung der Erwerbstätigenzahlen ab Januar 2019
Über die Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den aktuellen Berichtsmonat
November 2019 hinaus wurden im Rahmen der ersten vorläufigen Schätzung eines
Ergebnisses für das Gesamtjahr 2019 (siehe Pressemitteilung 1/20 vom 2. Januar
2020) auch die bisher veröffentlichten Monatsergebnisse zur Erwerbstätigkeit
seit Januar 2019 neu berechnet. Die neuberechneten Vorjahresveränderungsraten
weichen in den Monaten Mai und August auf gesamtwirtschaftlicher Ebene um 0,1
Prozentpunkte vom bisherigen Rechenstand nach unten und im September um 0,1
Prozentpunkte nach oben ab. Darüber hinaus ergaben sich keine Änderungen.
Bereinigte Erwerbslosenquote unverändert bei 3,1 %
Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung waren im November 1,36 Millionen
Personen erwerbslos. Das waren 43 000 Personen weniger als im Vorjahresmonat
(-2,9 %). Die Erwerbslosenquote lag bei 3,1 %. Bereinigt um saisonale und
irreguläre Einflüsse blieb die Erwerbslosenzahl im Vergleich zum Vormonat
unverändert bei ebenfalls 1,36 Millionen Personen. Die bereinigte
Erwerbslosenquote lag im November bei 3,1 % und blieb damit seit Mai 2019
unverändert.
Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank
GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu Erwerbstätigen aus der
Erwerbstätigenrechnung sind unter den Tabellennummern 13321-0001 (Monate),
13321-0002 (Quartale) beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu
Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können unter der
Tabellennummern 13231-0001 bis 13231-0003 (Monate) abgerufen werden.
Methodische Hinweise
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus der
Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Die Abweichungen sind auf die
unterschiedlichen eingesetzten Konzepte der beiden Statistiken zurückzuführen.
Nähere Hinweise zu den Hintergründen der Ergebnisunterschiede zwischen
Arbeitskräfteerhebung und Erwerbstätigenrechnung finden Sie in den Erläuterungen
zur Statistik.
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der
Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die ausgewiesene
Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der registrierten Arbeitslosigkeit
verwechselt werden, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem
Sozialgesetzbuch veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten
werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der
Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.
Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen
sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.
Weitere Auskünfte:
für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung:
Telefon: +49 (0) 611 / 75 33 78,
für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung:
Telefon: +49 (0) 611 / 75 33 64,
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
www.destatis.de/kontakt
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/32102/4482658
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Datum: 03.01.2020 - 08:00 Uhr
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