E-Zigaretten als Einstieg in den Tabakkonsum¶ Aufklärung sofort starten¶
ID: 1786407
sind sie zu sehen, die möglichen Folgen von Tabakkonsum. Diese kleinen, aber
wirkungsvollen Warnhinweise, steigende Preise und Aufklärungskampagnen haben
dafür gesorgt, dass in Deutschland immer weniger Menschen rauchen. Der Erfolg
der Tabakprävention lässt sich vor allem bei Jugendlichen beobachten, denn nicht
mal mehr sieben Prozent rauchen. Ein Trend, der nicht nur wichtig für die
Gesundheit des Einzelnen, sondern auch für die des Gesundheitssystems ist. Doch
die Erfolge der Tabakprävention sind in Gefahr. Mit der zunehmenden Nutzung von
Alternativen wie Wasserpfeifen und E-Zigaretten etabliert sich aktuell eine neue
Gefahr, die für den Einzelnen lebensbedrohlich und für die Solidargemeinschaft
teuer werden kann. Doch anders als bei der herkömmlichen Zigarette werden die
Gefahren von E-Zigaretten und Wasserpfeifen unterschätzt. Das oft süßliche Aroma
täuscht offenbar darüber hinweg, dass Wasserpfeifen dieselben schädlichen
Inhaltsstoffe enthalten wie Zigaretten und damit dieselben Risiken haben. Das
gilt mitunter auch für E-Zigaretten, denn in vielen Fällen lässt sich auch in
nikotinfreien Produkten Nikotin nachweisen. Zusätzlich sorgen Feinstaub,
Schwermetalle und Aromen für eine Gefährdung der Gesundheit. Trotz dieser
Gefahren gelten vor allem E-Zigaretten als gesunde Alternative zur Zigarette.
Hersteller werben mit einem rauchfreien Leben, animieren aber genau zum
Gegenteil. Denn angesprochen werden eben nicht nur Raucher herkömmlicher
Zigaretten, die eine Alternative suchen, sondern auch junge Nichtraucher, die
über die süßen Aromen der E-Zigarette in den Tabakkonsum einsteigen. Für den
Verkauf ihrer Produkte nutzen die Hersteller und Vermarkter von E-Zigaretten
Wissenslücken in der Bevölkerung aus. Trotz wissenschaftlich nachgewiesener
Gesundheitsgefahren bezeichnen sich viele Konsumenten von Wasserpfeifen und
E-Zigaretten als Nichtraucher. Ein Beleg dafür, dass Aufklärung der
entscheidende Hebel ist, um dafür zu sorgen, dass sich E-Zigaretten und
Wasserpfeifen nicht weiter als gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette
etablieren. Jetzt ist der Zeitpunkt, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene über
die Risiken von angeblich sauberen Produkten aufzuklären. Im Zusammenspiel mit
einem Verbot irreführender Werbung besteht so die Chance, dass die Erfolge der
Tabakprävention nicht länger unterlaufen werden.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/65487/4497527
OTS: Neue Westfälische (Bielefeld)
Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2020 - 20:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1786407
Anzahl Zeichen: 3016
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 534 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"E-Zigaretten als Einstieg in den Tabakkonsum¶ Aufklärung sofort starten¶"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westf (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Den Gewerkschaften droht eine Spaltung wegen der Gaspreis-Bremse. Der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis wirft seinem Amtskollegen bei Verdi, Frank Werneke, wegen dessen Sondervotum zur Gas-Krise eine Beschädigung der deutschen Gewerkschaften vor. Werneke fördere ohne Not und wider besseres W
Gewerkschaften gespaltenüber Gaspreis-Bremse: IGBCE-Chef Vassiliadis droht Verdi-Vorsitzendem Werneke ...
Den Gewerkschaften droht eine Spaltung wegen der Gaspreis-Bremse. Der IGBCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis wirft seinem Amtskollegen bei Verdi, Frank Werneke, wegen dessen Sondervotum zur Gas-Krise eine Beschädigung der deutschen Gewerkschaften vor. Werneke fördere ohne Not und wider besseres W
Energiekrise: NRW will mehr Biogas produzieren ...
Düsseldorf. Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung setzt im Zuge der Energiekrise auf die verstärkte Produktion von Biogas. Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) sieht in der Ausweitung der Biogasproduktion ein "notwendiges Instrument", um der aktuellen Energie-Knapp
Weitere Mitteilungen von Neue Westf
Kommentar zur Libyen-Konferenz: Schluss mit der Zurückhaltung¶ ...
Die jüngste Libyen-Konferenz hat wichtige Voraussetzungen geschaffen, um einen - wahrlich schwierigen - politischen Friedensprozess zu ermöglichen. Dessen Erfolg keineswegs sicher ist, zumal die Motive und Ziele der in Berlin Versammelten höchst unterschiedlich bleiben. Ob die ausländischen A
Mitteldeutsche Zeitung zu wirtschaftlichen Effekten der Bildung ...
Beim Ausbau von Ganztagsplätzen an den Grundschulen stockt es. Eine Studie rechnet jetzt schlüssig vor: Zumindest ein Teil der nötigen Investitionen finanziert sich für den Staat von selbst. Von den zusätzlichen Steuereinnahmen wird in hohem Maß der Bund profitieren. Vielleicht ist das ja
Mitteldeutsche Zeitung zum Führungsstreit bei den Linken ...
Letztlich entscheidend ist, ob die Partei- und Fraktionsvorsitzenden an einem Strang ziehen. Das taten sie bisher nicht. Vielmehr fanden in der Ära Sahra Wagenknecht wilde und unansehnliche Kämpfe vor allem zwischen ihr und Katja Kipping statt. Auch vorher gab es in der Linken chronische Strei
Mitteldeutsche Zeitung zu EU und Libyen ...
Bricht fast neun Jahre nach dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi jetzt der Frieden aus? Nein, so weit ist es noch lange nicht. Die Berliner Libyen-Konferenz markiert allenfalls den Beginn eines langen Prozesses. Europa hat dennoch eine Chance. Es muss sie nur nutzen. Zunächst geht es nicht




