Neue Initiative zur Dekarbonisierung der Lieferketten für Mineralien und in der Industrie in Davos ins Leben gerufen
ID: 1786990
zur Entkarbonisierung der Industrie anstoßen, indem er einen Überblick über die
CO2-Emissonen bietet, die bei der Produktion von wichtigen Materialien wie
Stahl, Kupfer und Zement entstehen.
Das Rocky Mountain Institute, das MIT-Programm Sustainable Supply Chains, das
Columbia Center on Sustainable Investment und das Payne Institute for Public
Policy an der Colorado School of Mines haben heute die Coalition on Materials
Emissions Transparency (COMET) (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=2696328-1&h=
724723622&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26o%3D2696328-
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n%2Bon%2BMaterials%2BEmissions%2BTransparency%2B(COMET)&a=Coalition+on+Materials
+Emissions+Transparency+(COMET)) angekündigt. Diese Initiative zielt darauf ab,
eine Standardmethode für die Messung von Treibhausgasemissionen bei Materialien
zu entwickeln, was einen wichtigen Schritt bei der Entkarbonisierung der
Lieferketten für Mineralien und in der Industrie darstellen würde. Mit dem
COMET-Ansatz soll der Anteil des in Konsumgütern, wie Autos, Gebäude und
Telefone, enthaltenen Kohlenstoffs ermittelt werden, was Unternehmen und
Verbrauchern dabei hilft, Materialien und Produkte zu kaufen, die mit einem
geringeren CO2-Ausstoß produziert wurden.
"Wir alle wissen, dass man kein Problem angehen kann, wenn genaue Zahlen
fehlen", sagte Paolo Natali, Direktor der Materials Initiative am Rocky Mountain
Institute. "Bevor die Menschen den Einfluss der Produkte, die sie jeden Tag
gebrauchen, auf das Klima nicht kennen, werden sie auch keine Güter mit einem
geringeren CO2-Ausstoß nachfragen können und es wird unmöglich sein, den
Industriesektor, der immerhin für 40 Prozent des jährlichen Ausstoßes von
Treibhausgasen verantwortlich ist, zu dekarbonisieren."
Es werden zwar immer mehr Angaben zur Klimaschädlichkeit oder -neutralität
offengelegt, es stellt aber weiterhin eine Herausforderung dar, die in
Unternehmen und Lieferketten anfallenden Treibhausgasemissionen zu vergleichen.
Es gibt aktuell keinen konsistenten Ansatz bei der Erhebung und der Darstellung
von Daten und es gibt keinen einheitlichen Rahmen, der die gesamte Lieferkette
umfasst. Das heißt, dass es keinen universell akzeptierten Weg gibt, über den
man ermitteln könnte, welchen Anteil Produkte oder Materialien an den Emissionen
haben. Der COMET-Ansatz soll genau das ändern, indem er den Ausstoß von
Treibhausgasen so offenlegt, dass er über die bestehenden Berichtsmechanismen
hinweg vergleichbar ist. Zudem soll er dabei helfen, sich ein klares Bild von
den Emissionen, die bei der Produktion von Materialien wie Stahl, Kupfer und
Zement entstehen, zu machen.
"Wir verfolgen das große Ziel, in der gesamten Lieferkette Transparenz im
Hinblick auf die Auswirkungen auf das Klima zu schaffen", sagte Suzanne Greene,
Programm-Managerin des MIT Sustainable Supply Chains. "Eine Methode zur
Berechnung der Emissionen der Lieferketten für Mineralien und in der Industrie
stellt einen ersten wichtigen Schritt dar, damit Verbraucher und Investoren
besser verstehen, was die Dekarbonisierung der Waren, die wir jeden Tag
gebrauchen, bedeutet und damit sie das dann auch vorantreiben können."
COMET wird sich anfänglich auf die Ausarbeitung von speziell auf den
entsprechenden Sektor angepassten Richtlinien für Metalle und Mineralien
konzentrieren. Wenn Sie weitere Informationen erhalten wollen oder
Gründungsmitglied werden möchten, wenden Sie sich bitte an Paolo Natali
(pnatali@rmi.org) oder Kathy Wight (kwight@rmi.org) oder gehen Sie auf
www.rmi.org/comet
Pressekontakt:
für Presseanfragen:
Nick Steel, New York
Tel.: +1 347-574-0887
E-Mail: nsteel@rmi.org
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Datum: 22.01.2020 - 13:45 Uhr
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