Der Sieger heißt Trump
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kraftvolle Auftakt zum Sturm auf das Weiße Haus sein. Nun wirkt er wie ein
Beweis der Unfähigkeit. Eine Partei, die den Präsidenten der versuchten
Manipulation einer Wahl bezichtigt, muss in der Lage sein, eine Abstimmung
fehlerfrei zu organisieren. Schon 2016 fühlten sich die Anhänger des Altlinken
Bernie Sanders vom Establishment der Partei ausgebremst. Jeden Hinweis auf
Pannen werden sie entsprechend interpretieren. Wo Einigkeit im Kampf gegen einen
gefährlichen Autokraten herrschen sollte, ist die Saat für Zwietracht und
Zerwürfnisse gelegt. Es dürfte aber ein größeres Problem der Demokraten
offenkundig werden: Ihr bisheriger Favorit Joe Biden hat schlechter als erwartet
abgeschnitten. Der 77-Jährige hat nicht mehr die persönliche und politische
Kraft für einen gewaltigen Mobilisierungsakt zum Sturz von Trump. Was daraus
folgt, ist offen. Einstweilen steht nur ein Sieger der Demokraten-Wahlen fest.
Sein Name ist Donald Trump.
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Datum: 04.02.2020 - 17:06 Uhr
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