neues deutschland: Chilenischer Menschenrechtsaktivist: "Die Polizei darf jetzt scharf schieße

neues deutschland: Chilenischer Menschenrechtsaktivist: "Die Polizei darf jetzt scharf schießen"

ID: 1798244
(ots) - In Chile flammen nach den Ferien die Proteste gegen die Regierung
schon vor dem Generalstreik am 8. und 9. März wieder auf. "Im Moment gibt es
niemanden, der klare Prognosen abgibt. Alles ist möglich vom Sturz der Regierung
bis hin zu einem Militärputsch", sagte der politische Aktivist Matías Orellana
Recabarren der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(Donnerstagausgabe). "Das Einzige, was gewiss ist, ist dass die sozialen
Bewegungen, die Schüler- und Studentenbewegung weiter Widerstand leisten werden,
komme, was da wolle", erklärte der Sportlehrer.

Orellana gehört zu den fast 400 Chilenen, denen seit dem Beginn der Proteste am
18. Oktober durch Polizisten ein Auge schwer verletzt oder sogar ausgeschossen
wurde. "Am 1. Januar war ich nicht auf einer Demonstration, ich war einfach mit
Freunden im öffentlichen Raum unterwegs, als mich eine Tränengasgranate von den
Carabineros traf", schildert er das Ereignis. Es werde zwar oft gesagt, dass die
Bevölkerung die Angst verloren habe. Orellana sieht das anders: "Das ist eine
Lüge. Wir haben Angst. Wir sehen jeden Tag, wie brutal die Polizei vorgeht. Und
die Brutalität nimmt zu. Die Regierung hat den Sicherheitskräften sogar neue
Vollmachten erteilt. Sie dürfen jetzt schießen, um zu töten. Bisher durften sie
von Gesetzes wegen nur schießen, um außer Gefecht zu setzen, nicht scharf. Aber
wir lassen uns von unserer Angst nicht überwältigen."

Pressekontakt:

neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4538096
OTS: neues deutschland

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  CDU-Innenpolitiker warnt vor Gauland: So funktioniert verbale Abrüstung nicht
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2020 - 06:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1798244
Anzahl Zeichen: 1893

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 434 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Chilenischer Menschenrechtsaktivist: "Die Polizei darf jetzt scharf schießen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

neues deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"neues deutschland" heißt jetzt "nd.DerTag" ...
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"

Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver

"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is


Weitere Mitteilungen von neues deutschland


CDU-Innenpolitiker warnt vor "falschen Signalen" zur Flüchtlingsaufnahme ...
CDU-Innenpolitiker Armin Schuster hat das Angebot von mehreren Ministerpräsidenten zur Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge aus griechischen Lagern in ihren Bundesländern scharf kritisiert. "Diese Botschaft bleibt doch nicht in Deutschland, sondern wird in die Welt posaunt und sendet wie

Kommentar / Blaues Auge für die Demokratie = Von Eva Quadbeck ...
In Thüringen ist am Mittwoch gelungen, was die Parteien schon Anfang Februar gemeinsam hätten erreichen können: Bodo Ramelow ist zum Ministerpräsident einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung gewählt worden. Aus der Thüringer Misere geht die Demokratie nun mit einem blauen Auge hervor. Der

Kommentar / Systemversagen auf ganzer Linie = Von Kirsten Bialdiga ...
Kita-Eltern und Erzieher wissen genau, wovon die Rede ist. Der Personalmangel ist für sie jeden Tag spürbar. Dass eine Betreuerin für acht oder zehn Drei- bis Sechsjährige zuständig sein soll, ist meist blanke Theorie. Sobald eine Kollegin fehlt, verdoppelt sich die Zahl der zu betreuenden K

Thüringen wählt Linken Bodo Ramelow zum Regierungschef Der Osten braucht eine neue Mitte Thomas Seim ...
Thüringen hat einen neuen Ministerpräsidenten. Es ist der alte von der Linkspartei, Bodo Ramelow. Damit geht das Schauspiel um die unerträgliche Taktiererei bei der Wahl des Liberalen Thomas L. Kemmerich zum überraschenden Interims-Ministerpräsidenten zu Ende. Das ist gut so. Die rechtsradik


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z