Röttgen: Trumps Schuldzuweisung an Europa ist "unvertretbar"
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Norbert Röttgen (CDU), hat den von US-Präsident Donald Trump verfügten
Einreisestopp für Europäer und eine damit verbundene Schuldzuweisung an Europa
kritisiert. Röttgen sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner
"General-Anzeiger" (Freitag), er halte den Einreisestopp für vertretbar, wenn er
dem Zweck diene, die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. "Ich halte es jedoch
für unvertretbar, wenn Präsident Trump den Einreisestopp dazu nutzt, den
Europäern die Schuld zuzuschieben." Der Kandidat für den CDU-Vorsitz erwartet
als Folge der Ausbreitung des Corona-Virus einen "globalen Wirtschaftsschock
(...), der sowohl die Nachfrage- als auch die Angebotsseite der Wirtschaft
erfasst. Diese Doppelkrise erfordert von uns keine Politik der
Schuldzuweisungen, sondern eine Politik der engen, internationalen Kooperation".
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Datum: 12.03.2020 - 14:14 Uhr
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