Lehrerverbände zu Corona-Krise: Lehrkräfte sind bereit, ihren Beitrag zu leisten
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In Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen ist für alle Lehrkräfte klar, dass es nun gilt, so viel Betreuung wie nötig und so viel Lernunterstützung wie möglich zu gewährleisten. Die Kultusministerien können auf die Bereitschaft der Lehrkräfte zählen.
Dafür braucht es - wie in einigen Bundesländern bereits in Angriff genommen - klare Regeln und Anweisungen für Lehrkräfte, Schulleitungen, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Gerade in einer derartigen Krisensituation endet die Dienstpflicht der überwiegend verbeamteten Lehrerschaft nicht. Diese muss aber klar und transparent ausgestaltet werden.
"Eine wichtige Frage ist zum Beispiel, nach welchen Kriterien die Kolleginnen und Kollegen ausgesucht werden, denen die Notbetreuung der jüngeren Schülerinnen und Schüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen gebraucht werden, zugemutet werden kann? Hier erwarten wir klare Handlungsanweisungen der Ministerien an die Schulleitungen und deren volle Unterstützung sowie den Schutz der Kolleginnen und Kollegen, die selbst zur Risikogruppe gehören bzw. selbst kleine Kinder zu betreuen haben", so die Vorsitzenden der Lehrerverbände unter dem Dach des dbb.
Die Lehrerverbände unter dem Dach des dbb sind: Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) Deutscher Philologenverband (DPhV) Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) Verband Bildung und Erziehung (VBE) Verband Deutscher Realschullehrer (VDR)
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Datum: 15.03.2020 - 19:18 Uhr
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