Nicht nur in der Krise wichtig: Trotz Trennung und Scheidung weiterhin gemeinsam erziehen
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Woran gemeinsame Betreuung nach Trennung scheitert, hat erst jüngst der Film "Weil du mir gehörst" anschaulich gezeigt. "Es sind oft sehr unterschiedliche Motive, die zu Umgangsverweigerung führen: finanzielle Interessen, Ängste, Narzissmus, Besitzanspruch aufs Kind, Machtanspruch, Rache am ehe-maligen Partner. Das Kindeswohl gerät dadurch völlig aus dem Blickfeld", sagt ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.
Linsler kritisiert die Einstellung von Vertreterinnen der GRÜNEN und Linksparteien, "die sich seit Jahren schon gegen Wechselmodell und gemeinsame Betreuung" nach Trennung und Scheidung sperren. "Es geht ihnen primär um Frauenrechte, Genderpolitik. Für uns steht das Kindeswohl im Vordergrund, der Anspruch des Kindes auf Vater und Mutter. Unsere Zielprojektion ist die Trennungsfamilie nicht Alleinerziehen. Mutter und Vater sind die primären Bezugspersonen, wenn es um Betreuung und Erziehung geht"
Der Verband fordert von der Politik: "Gemeinsam, aber getrennt erziehen zum Regelfall machen. Der Gesetzgeber muss sich nun endlich einmal zu einer Reform entschließen, die unter dem Motto steht "gemeinsam betreuen und bezahlen". Von einer Expertengruppe zur anderen hangeln geht nicht mehr. Leitbild Trennungsfamilie, nicht Alleinerziehen, Reform sofort, wenn die Corona Krise gemeistert ist!"(Linsler)
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Datum: 17.03.2020 - 13:29 Uhr
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