Staat muss Vorsorge treffen / Kommentar von Dominik Bathüber Hilfe gegen Corona

Staat muss Vorsorge treffen / Kommentar von Dominik Bathüber Hilfe gegen Corona

ID: 1803479
(ots) - Kurzform: Weil andere Aufträge ausbleiben, aber auch, weil die Wirtschaft ganz genau weiß, dass jetzt Hilfe nötig ist, haben einige Berliner Unternehmen bereits reagiert: In der Hauptstadt beginnt etwa ein Start-up noch in dieser Woche mit der Produktion von Desinfektionsmittel und eine Schneiderin näht Atemschutzmasken. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die von den Berliner Firmen nur in geringer Stückzahl produzierte medizinische Ausrüstung die Not in vielen Kliniken nicht lindern wird. Möglicherweise hätte sich die Bundesregierung schon frühzeitiger um die Beschaffung kümmern können - etwas als das Virus noch in China wütete. Ganz sicher aber ist die Politik in der Pflicht, jetzt die richtigen Lehren zu ziehen. Zwar sind medizinische Einrichtungen in der Regel dafür zuständig, selbst für die nötige Ausrüstung zu sorgen. Für Notlagen wie etwa eine Pandemie ist aber der Staat gefragt, Vorsorge zu treffen und Reserven aufzubauen.

Der vollständige Kommentar: Weil andere Aufträge ausbleiben, aber auch, weil die Wirtschaft ganz genau weiß, dass jetzt Hilfe nötig ist, haben einige Berliner Unternehmen bereits reagiert: In der deutschen Hauptstadt beginnt etwa ein Start-up noch in dieser Woche mit der Produktion von Desinfektionsmittel, eine Schneiderin näht Atemschutzmasken und ein 3-D-Druck-Netzwerk will Teile zuliefern, die zum Beispiel für die Produktion neuer Beatmungsgeräte benötigt werden. Angesichts der Krise durch die weitere Ausbreitung des Coronavirus ist die Hilfsbereitschaft groß und das Engagement auch ein Zeichen an die Stadtgesellschaft: Gemeinsam können wir diese Krise bewältigen! Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die von den Berliner Firmen nur in geringer Stückzahl produzierte medizinische Ausrüstung die Not in vielen Kliniken nicht lindern wird. Die Berliner Krankenhausgesellschaft hatte bereits beklagt, dass Atemschutzmasken, aber auch Schutzanzüge und Desinfektionsmittel in vielen Einrichtungen knapp werden. Ohne Frage, Krankenhäuser, Ärzte, aber auch Alten- und Pflegeheime nehmen Spenden von Unternehmen dankbar entgegen. Die großen Lücken werden aber wohl nur Materiallieferungen aus dem Ausland schließen können, um die sich die Politik gerade bemüht. Allerdings: Angesichts der Pandemie ist die Nachfrage weltweit groß. Darüber hinaus ist auch die Logistik durch zahlreiche geschlossene Grenzen schwierig. Möglicherweise hätte sich die Bundesregierung schon frühzeitiger um die Beschaffung kümmern können - etwas als das Virus noch in China wütete. Ganz sicher aber ist die Politik in der Pflicht, jetzt die richtigen Lehren zu ziehen. Zwar sind medizinische Einrichtungen in der Regel dafür zuständig, selbst für die nötige Ausrüstung zu sorgen. Für Notlagen wie etwa eine Pandemie ist aber der Staat gefragt, Vorsorge zu treffen und Reserven aufzubauen.



Pressekontakt:

BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/53614/4555944
OTS: BERLINER MORGENPOST

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung zu Olympia Johnson versagt in der Corona-Krise / Von Jochen Wittmann
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.03.2020 - 21:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1803479
Anzahl Zeichen: 3176

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 600 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Staat muss Vorsorge treffen / Kommentar von Dominik Bathüber Hilfe gegen Corona"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Berliner Morgenpost" Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den

"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den

"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den


Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST


Mitteldeutsche Zeitung zu Corona und Krankenhäusern ...
Unsere Helden der Gegenwart, Mediziner und Pflegepersonal, werden jetzt in der großen Krise improvisieren müssen. Weil die Pandemiepläne viel zu spät aus der Schublade geholt wurde. Weil nicht genügend Fachkräfte da sind. Weil es nicht nur an Schutzmaterial fehlt. Weil Schulungen in Krankenhä

Mitteldeutsche Zeitung zu Olympia ...
Als Gewinner dürfen sich nun die Sportler fühlen, die mit ihrer breiten Forderung nach einer Verlegung viel früher die Zeichen der Zeit erkannt und eine Entscheidung erzwungen hatten. Durch das unwürdige Hinauszögern des Unvermeidlichen stehen das IOC und allen voran Präsident Bach dagegen als

Orbans Staatsstreich ...
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban greift im Zeichen der Corona-Krise zu diktatorischen Machtmitteln. Er nutzt die Zweidrittelmehrheit seiner rechtsnationalen Fidesz-Partei, um in Ungarn die Gewaltenteilung abzuschaffen. Das Parlament wird, wenn kein Wunder passiert, nächste Woche in ei

COVID-19 (Coronavirus): Unklare Aussagen verwirren die Pferdewelt ...
Die aktuelle Situation in Österreich und die Ausgangsbeschränkungen rund um das COVID-19 Maßnahmengesetz sowie die Verordnungen des BM für Soziales führen auch in der zweiten Woche ihrer Gültigkeit zu Verwirrung. Besonders groß ist diese in der Pferdewelt. "So eine Aufregung wie in de


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z