Covid-19: Pneumologen stehen mit in vorderster Front
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Der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdP) hat seine Mitglieder daher aufgefordert, während der Epidemie ihr Knowhow und ihre Praxisstrukturen - ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Folgen - für Diagnostik und Behandlung der infizierten Patienten bereitzustellen.
Gerade die unspezifischen Symptome der COVID-19-Infektion, die auch sehr viele der pneumologischen Patienten ohne COVID-19 haben können, erfordern pneumologische Expertise - in gewohnter Kooperation mit den Hausärzten. Die Differentialdiagnostik akuter Lungenerkrankungen und auch die Betreuung von chronisch Lungenkranken als besonders gefährdeter Risikogruppe ist mit entscheidend, nicht zuletzt auch um die Krankenhausstrukturen zu entlasten.
An verschiedenen Standorten arbeiten bereits Pneumologen in Anlaufpraxen oder in "Fieberpraxen" an der Betreuung von Risikopatienten und Infizierten mit. Alle haben ihre Praxisstrukturen auf die neue Situation eingestellt, versuchen sich zeitnah der sich ändernden Situation anzupassen und versorgen mit der oft begrenzten Ausstattung die Patienten. Mit ihren qualifizierten Mitarbeiter*innen versuchen alle Praxen das gestiegene Informationsbedürfnis zu bedienen.
"Wir rechnen damit, dass die pneumologischen Strukturen über viele Monate, vielleicht sogar mehr als ein Jahr betroffen sein werden. Wir möchten unseren Beitrag zur Bewältigung der Corona Krise leisten und vertrauen auf Politik und Selbstverwaltung, dass wir mit den Folgen für unsere Mitarbeiter*innen und Praxen nicht alleine gelassen werden", so Dr. Frank Heimann vom BdP.
Pressekontakt:
Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner
http://www.pneumologenverband.de
Andreas Bayer
andreas.bayer@pneumologenverband.de
07321 94691-80
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Datum: 26.03.2020 - 16:10 Uhr
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