BDI zur aktuellen Diskussion um den staatlichen Einstieg bei einzelnen Unternehmen mit dem Wirtschaf

BDI zur aktuellen Diskussion um den staatlichen Einstieg bei einzelnen Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF: "Derzeitige Diskussion droht Unternehmen abzuschrecken"

ID: 1812373
(ots) - Zur aktuellen Diskussion um den staatlichen Einstieg bei einzelnen Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Derzeitige Diskussion droht Unternehmen abzuschrecken"

"Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF hat die Aufgabe, Unternehmen zu helfen, die wegen der Corona-Pandemie unverschuldet in Not geraten sind. Es ist kontraproduktiv, WSF-Verhandlungen mit weitergehenden politischen Zielen zu überfrachten. Tempo und Präzision sind jetzt entscheidend.

Die derzeitige Diskussion droht Unternehmen abzuschrecken. Das wäre eine Gefahr für Unternehmen wie Branchen und ihre Belegschaften.

Der Staat sollte das Instrument nutzen, um die Wirtschaft kurzfristig zu stabilisieren und sich anschließend so schnell wie möglich wieder zurückzuziehen. Für diese möglichst kurze Phase sind zeitlich begrenzte Beteiligungen des Staates vertretbar. Dabei geht es auch um den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Wer auf den Fonds zugreifen will, sollte dies tun, ohne politische Einmischung in sein operatives Geschäft befürchten zu müssen. Sonst würde der WSF sein Ziel verfehlen und vielen Unternehmen wegen der Corona-Folgen das Aus drohen. In dieser Phase der wirtschaftlichen Eindämmung steht für die Wirtschaft viel auf dem Spiel. Es geht darum, das Überleben an sich profitabler Unternehmen und den Industriestandort Deutschland zu sichern.

Der Staat hat den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten und für seine Aktivität stets das geringstmögliche Mittel zu wählen. Risiken entstehen, wenn der Staat aktiv in die Unternehmenspolitik oder die Unternehmensstrategie eingreift. Dann droht eine Politisierung des Geschäftsmodells - umso mehr, wenn es sich um bekannte und große Unternehmen handelt."

Pressekontakt:

BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin


Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: BDI-presseteam@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6570/4583077
OTS: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  vbw: Aufgrund Corona-Krise Umsetzungsfrist für Entsenderichtlinie verlängern - Brossardt: Merkel macht Biodiversitätskrise mitverantwortlich für Pandemien / Campaign for Nature: Dieser Erkenntnis müssen jetzt Taten folgen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.04.2020 - 13:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1812373
Anzahl Zeichen: 2381

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 310 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BDI zur aktuellen Diskussion um den staatlichen Einstieg bei einzelnen Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF: "Derzeitige Diskussion droht Unternehmen abzuschrecken""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Neues BDI-Papier "Wachstumsfonds für Deutschland": "Neu gegründeten Unternehmen in Deutschland fehlt es in der Wachstumsphase zu oft an Finanzierungsmöglichkeiten" ...
der BDI legt ein neues Papier zur Finanzierung von Innovationen vor. Dazu sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Neu gegründeten Unternehmen in Deutschland fehlt es in der Wachstumsphase zu oft an Finanzierungsmöglichkeiten" - "Für neu gegründete Unternehmen in Deutschlan

BDI zur Diskussionüber eine Ausweitung des Verlustrücktrags: "Nicht an der falschen Stelle sparen" ...
Zur Diskussion über eine Ausweitung des Verlustrücktrags sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Nicht an der falschen Stelle sparen" - "Der Bund spart an der falschen Stelle, wenn er die Ausweitung des Verlustrücktrags weiter aufschiebt. Die Bundesregierung sollte die Ch

Deutsch-Australisches Wasserstoffprojekt "HySupply" gestartet ...
- BDI und acatech legen Grundstein für Zukunft des globalen Wasserstoffmarktes Drei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startet heute das Kooperationsprojekt "HySupply" zwischen acatech und dem BDI in Zusammenarbeit mit einem austral


Weitere Mitteilungen von BDI Bundesverband der Deutschen Industrie


vbw: Aufgrund Corona-Krise Umsetzungsfrist für Entsenderichtlinie verlängern - Brossardt: "Arbeitnehmerfreizügigkeit erleichtern, nicht erschweren" ...
Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert die Bundesregierung auf, sich bei der EU dafür einzusetzen, die Frist für die Umsetzung der Entsenderichtlinie in das jeweilige nationale Recht mindestens bis in den Sommer 2021 zu verlängern . Die Frist läuft nach den bisherigen Pla

Politik in Erklärungsnot - Corona-Lockerungen und viele offene Fragen ...
Wie lange darf der Staat so sehr die Persönlichkeitsrechte seiner Bürger einschränken? Wann dürfen Gaststätten wieder öffnen? Retten die aktuellen Lockerungen den Einzelhandel? Diese und andere Fragen diskutieren die Moderatoren Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger mit ihren Gästen. "Bei

Wenn Online-Unterricht zum Glücksfall wird ...
BVMW, Bildungsallianz des Mittelstandes, BvLB und VDR forden: Digitalisierung in der Krise zwingend vorantreiben und begrüßen das 500 Millionen Euro Sofortprogramm Deutschland ist im Bildungswesen mitunter noch ein digitales Entwicklungsland. Die Corona-Krise hat das noch einmal schmerzlich offen

Investitionen in Erneuerbare Energien schützen Klima und stützen Konjunktur ...
Am 25. April ist Tag der Erneuerbaren Energien - Branche durch Untätigkeit der Bundesregierung in prekärer Lage - Bundesregierung muss mit geplanten Konjunkturhilfen Erneuerbaren Energien neuen Schwung geben - EEG-Novelle und Abschaffung des Solardeckels müssen kommen Zum Tag der Erneuerbaren En


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z