vbw: Energiepreise brechen ein - Brossardt: "Stromsteuer gerade in Zeiten der Krise für Unternehmen eine zusätzlich hohe Belastung"
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Die sinkenden Energiepreise sind vor allem eine Folge der Corona-Krise und der damit verbundenen geringeren Nachfrage nach Energie . "Sie bedeuten eine finanzielle Entlastung für unsere Unternehmen. Doch dies mildert die massiven Belastungen der Wirtschaft in der aktuellen Krise nur ein kleines Stück. Um unsere Wirtschaft zu stabilisieren und erfolgreich wiederhochzufahren, brauchen wir eine Senkung der Stromsteuer . Wir haben an unserem Standort mit die höchsten Energiepreise weltweit. So liegen beispielsweise die Industriestrompreise in Europa nur in Italien und Großbritannien höher als in Deutschland. Das ist gerade in Zeiten der Krise für unsere Unternehmen eine zusätzlich hohe Belastung", so Brossardt.
Der Index für Primärenergie fiel im Auftaktquartal 2020 um 17,8 Prozent gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember 2019. Vor allem im März brach der Index um 33,9 Prozent gegenüber Februar ein. Im Vergleich zum März 2019 sank er um 43,5 Prozent. Besonders die Einfuhrpreise für Erdöl verbilligten sich im Vergleich zu Februar um fast die Hälfte.
Entwicklung vbw Energiepreisindex:
- Q1/2019: 112,3 - Q2/2019: 112,8 - Q3/2019: 107,0 - Q4/2019: 110,3 - Q1/2020: 98,6
Zur Berechnungsmethode: In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex (https://deref-web-02.de/mail/client/6 8rfDq2PlaU/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.vbw-bayern.de%2FEnergiepreis index) .
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Datum: 08.05.2020 - 09:41 Uhr
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