Baugewerbe fordert Anreize für mehr Bauinvestitionen: öffentlicher Bau und Wohnungsbau im Fokus
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Der größte Branchenverband der Bauwirtschaft hat als Beitrag zur Debatte um ein Konjunkturpaket ein Positionspapier veröffentlicht, in dem der Verband gezielte Maßnahmen auflistet, um die stabilisierende Wirkung der Bauwirtschaft für die Binnenkonjunktur auch in Zukunft zu erhalten.
Insbesondere der öffentliche Bau und der Wohnungsbau sollen die für den Wirtschaftsbau erwarteten Einbrüche annähernd ausgleichen. Daher fordert der Verband, einen kommunalen Investitionsfonds einzurichten, wie er sich schon zur Bewältigung der Finanzmarktkrise 2008/2009 bewährt hat. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem Schulsanierungsprogramm in Höhe von 2 Mrd. Euro jährlich über zehn Jahre. Für die Infrastruktur soll die Investitionslinie Verkehr aufrechterhalten und der Breitbandausbau gezielt gefördert werden.
Für den Wohnungsbau appelliert Quast die Klimaschutzziele nicht außer Acht zu lassen und der energetischen Gebäudesanierung einen weiteren Schub zu geben, dazu zählt für ihn die Einführung eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die energetische Gebäudesanierung sowie die Einführung eines steuerlichen "Corona-Bonus", sprich: eine deutliche Ausweitung des Handwerkerbonus. "Investive Anreize für die Sanierung von Gebäuden verstärken die stabilisierende Wirkung der Bauwirtschaft und leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele," erläuterte Quast. "Die Wohnungsknappheit besteht in den Ballungsgebieten fort, daran hat auch Corona nichts geändert. Daher fordern wir, das Baukindergeld und die degressive AfA mit Mietwohnungsbau zu verlängern."
Den vollständigen Pressetext finden Sie auf unserer Homepage: http://www.zdb.de
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Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Datum: 14.05.2020 - 11:25 Uhr
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