vbw Studie: Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen rangieren bei Pflegekräften vor höherer Vergütung - Brossardt: "Finanzielle Anreize allein lösen das Problem nicht"
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Die Studie ermittelt vier Handlungsfelder, um die Belastung der Pflegekräfte zu reduzieren und die Attraktivität des Berufs nachhaltig zu steigern:
· Höhere Arbeitszufriedenheit durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen wie zum Beispiel ein betriebliches Gesundheitsmanagement und unterstützende Hilfen wie Pflegeroboter.
· Ausbau von Aus-, Weiter- und Fortbildungen als elementare Stellschraube. Kompetenzen in Pflegeberufen zeigen laut Studie viele Übereinstimmungen mit denen anderer Berufe, so dass hier mit Weiter- und Fortbildungen Potenzial für mehr Pflegepersonal geschaffen werden kann.
· Betriebliche Integrationsmaßnahmen erhöhen die Bleibechancen ausländischer Arbeitskräfte.
· Digitale Lösungen sorgen für mehr Effizienz und optimierte Arbeitsprozesse. So bleibt mehr Zeit für die Betreuung der Pflegebedürftigen.
Zwar steht Bayern bei der Versorgung mit verfügbaren Pflegeplätzen mit 341 Plätzen je 1.000 Pflegebedürftigen auf Platz 2 in Deutschland . Doch die Personalsituation im Freistaat ist besonders angespannt: Nur 5,3 Prozent aller offenen Stellen entfallen auf den Pflegebereich. Auf zwei offene Stellen kommt nur eine arbeitssuchende Pflegekraft. Diese Relation ist in keinem anderen Bundesland so niedrig.
Die Studie steht unter www.vbw-bayern.de/zukunft_pflege (https://www.vbw-bayern. de/vbw/Aktionsfelder/Standort/Soziale-Sicherung/Studie-Zukunft-der-Pflege-in-Bay ern.jsp?shortcut) zum Download zur Verfügung.
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Evi Moder, Tel. 089-551 78-335, E-Mail: evi.moder@ibw-bayern.de
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Datum: 03.06.2020 - 10:15 Uhr
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