ÖKO-TEST Schulranzen
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ÖKO-TEST Schulranzen
Armutszeugnis für die Hersteller
Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat zehn Schulranzen vom Labor untersuchen lassen. Dabei wollte ÖKO-TEST nicht nur wissen, ob gefährliche Inhaltsstoffe in ihnen stecken, sondern unter anderem auch ob sie genug Signalflächen haben, wie praktisch sie in der Handhabung sind, wie stabil sie sind, wie solide sie verarbeitet wurden und ob der Ranzen nach einem Regenschauer innen trocken bleibt. Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, fasst zusammen: "Die Ergebnisse zeigen, dass die Hersteller noch einige Hausaufgaben zu machen haben. Denn viele Ranzen erfüllen nicht einmal die DIN-Norm." Laut dieser gilt ein Produkt erst dann als sicher, wenn es über genug retroreflektierende und fluoreszierende Flächen verfügt. Retroreflektierend bedeutet, dass Scheinwerferlicht in der Dunkelheit zurückgeworfen wird. Fluoreszierende Flächen müssen am Tag und in der Dämmerung aufleuchten. Doch bei den Reflexstreifen zeigen sich die Hersteller sparsam.
Ein Armutszeugnis sind zudem die Ergebnisse der Schadstoffprüfung: ÖKO-TEST hat unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, von denen viele krebserzeugend sind, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, Weichmacher und hormonell wirksame zinnorganische Verbindungen gefunden. Eine gute Figur machen fast alle Modelle jedoch in der Handhabung und bei den Trageeigenschaften.
Das ÖKO-TEST-Magazin feiert 25-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass finden Leser in der aktuellen April-Ausgabe noch mehr Tests als sonst. Das Heft kostet 3,80 Euro und ist ab dem 26. März 2010 im Zeitschriftenhandel erhältlich.
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Datum: 25.03.2010 - 12:17 Uhr
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