Mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verlangen Ende derÜberfischung zum Schutz des

Mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verlangen Ende derÜberfischung zum Schutz des Klimas

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(ots) -
- Forderung der Wissenschaft zum Stopp der Überfischung an EU-Fischereikommissar übergeben - Deutsche Umwelthilfe und Our Fish fordern Einhaltung der wissenschaftlichen Empfehlungen bei der Fangquotenfestlegung - Schutz der Fische und Meere schützt auch das Klima

Gemeinsam mit 309 international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Initiative Our Fish ein Ende der Überfischung noch in diesem Jahr. Die Unterschriften der Meeres-, Klima- und Naturforscherinnen und -forscher wurden dem zuständigen EU-Kommissar Virginijus Sinkevicius gestern übergeben. Die DUH fordert von EU-Kommission, EU-Parlament und allen EU-Mitgliedstaaten, sich in diesem Jahr bei der Festlegung der Fangquoten für 2021 ausnahmslos an die wissenschaftlichen Empfehlungen zu halten. Nur lebendige Meere mit gesunden Fischbeständen können die Klimakrise mildern.

"Fischereiministerin Klöckner und ihre europäischen Kollegen müssen zukünftig bei der Festlegung von Fangquoten den eindeutigen Empfehlungen der Wissenschaft folgen. Meeresschutz ist Klimaschutz. Die Zukunft unserer Meeresökosysteme darf nicht auf dem Basar der europäischen Fischereilobby verschachert werden" , sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Rebecca Hubbard, Direktorin der Initiative Our Fish: "Die Wissenschaft hat eine klare Botschaft. Wir haben das nötige Wissen und müssen dementsprechend handeln - ein Ende der Überfischung ist ein entscheidender Schritt bei der Bekämpfung der Biodiversitäts- und Klimakrise. Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Die Erklärung mit den Unterschriften der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird auch den Fischereiministerinnen und -ministern der EU-Mitgliedstaaten sowie den Mitgliedern des EU-Parlaments zugestellt.

Hintergrund:

Gesunde Fischpopulationen sind essentiell für gesunde Meeresökosysteme. Sie tragen dazu bei, dass die Meere ihre wichtige Funktion im globalen Klimasystem wahrnehmen können. Die Meere und Ozeane haben bereits 90 Prozent der überschüssigen Wärme der vergangenen 50 Jahre absorbiert und bis zu 30 Prozent aller Kohlenstoffemissionen gebunden. Durch den ständigen Druck wird das marine Ökosystem anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels und kann lebenswichtige Funktionen nicht mehr aufrechterhalten.



Über Our Fish:

Die Initiative Our Fish möchte sicherstellen, dass die EU-Mitgliedstaaten die Gemeinsame Fischereipolitik umsetzen und für nachhaltige Fischbestände in den europäischen Gewässern sorgen. Die DUH koordiniert diese Arbeit in Deutschland.

Links:

- Zur Erklärung im Wortlaut: https://ots.de/g3XVYh - Video-Statement Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner, Ökologe und Klimaforscher, Leiter Abteilung für integrative Ökophysiologie am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: https://youtu.be/3PeHi-DGws4 - Video-Statement Dr. Rainer Froese, Meeresbiologe, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel: https://www.youtube.com/watch?v=QExpBmszZL8&feature=youtu.be

Pressekontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer DUH
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

Rebecca Hubbard, Programmdirektorin Our Fish
+34 657669425, rebecca@our.fish

Katja Hockun, Projektmanagerin Meeresnaturschutz DUH
030 2400867-895, hockun@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe,
www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4702697
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Datum: 10.09.2020 - 10:11 Uhr
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