Kolumbien: Immer mehr Jugendliche Opfer von Massakern / SOS-Kinderdörfer: Gewalt muss bereits in Familien bekämpft werden
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Im Jahr 2020 zählte die Organisation "Indepaz" bis zum 22. September bereits 61 Massaker mit 246 Toten. Angela Maria Rosales, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Kolumbien, sagt: "Sie sind Opfer einer Gesellschaft, die sie hätte schützen sollen. Hier werden historische Versäumnisse der Regierung sichtbar. Bis heute tut sie nicht genug dafür, die Gewalt zu bekämpfen!"
Fast vier Jahre nach Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung mit den FARC-Rebellen sei man von einem wirklichen Frieden noch immer weit entfernt. Besonders von der Gewalt betroffen seien Familien in abgelegenen Gebieten. "Sie werden völlig allein gelassen. Es muss absolute Priorität haben, sie zu unterstützen", sagt Angela Maria Rosales. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie hätten die Situation noch verschlimmert. "Viele soziale Organisationen, deren Präsenz wenigstens einen gewissen Schutz geboten hat, wurden gezwungen, ihre Arbeit einzustellen."
Angela Maria Rosales fordert, dass diese Einschränkungen unverzüglich aufgehoben werden müssen. Langfristig sei das Problem nur zu lösen, wenn man an die Wurzeln gehe. "Ein Großteil der Kinder erfährt tagtäglich Gewalt in den Familien und Gemeinden. Nur, wenn wir es schaffen, dies zu ändern, können wir den Kreislauf der Gewalt, der Kolumbien seit Jahrzehnten im Griff hat, dauerhaft durchbrechen", so Rosales.
Die SOS-Kinderdörfer unterstützen verlassene Kinder und notleidende Familien in Kolumbien vielfältig. Mit intensiver Unterstützung von Familien, Aufklärungsarbeit und Kampagnen gehen sie gezielt gegen Gewalt vor.
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Datum: 30.09.2020 - 04:30 Uhr
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