Neue GDI-Studie: "Next Health: Einfacher durch dasÖkosystem der Gesundheit"
ID: 1848423
Während sich das Gesundheitssystem bislang in erster Linie mit Krankheiten beschäftigte, verschiebt sich der Fokus nun zunehmend in Richtung Gesundheit, so die neue GDI-Studie "Next Health: Einfacher durch das Ökosystem der Gesundheit". Der technologische Fortschritt, insbesondere der wachsende Datenreichtum, mache es möglich, potenzielle Krankheiten schon vor dem Ausbruch zu erkennen und zu vermeiden.
Vorstellungs- und Messkrise
Mehr Gesundheitsdaten versprechen eine verbesserte Prävention und präzisere Therapien. Gleichzeitig erhöht eine Datenflut aber die Komplexität. Dadurch geraten wir in eine Vorstellungs- und Messkrise: Je mehr wir messen können, umso verschwommener wird paradoxerweise unsere Vorstellung von Gesundheit und davon, was uns gesund macht. Die Frage lautet daher: Wie misst man Gesundheit?
Um die relevanten Informationen zu identifizieren, sind Laien ebenso wie Experten auf Technologie angewiesen. Die Zukunft des Gesundheitswesens hängt entscheidend davon ab, wie Daten gespeichert und zugänglich gemacht werden. Am besten positioniert sind nicht geschlossene Datensilos, sondern offene und transparente Systeme, in denen Menschen und Maschinen gemeinsam agieren.
Ein Schweizer Gesundheits-Ökosystem
Voraussetzung für solche Systeme ist, dass die verschiedenen Akteure und Stakeholder des Gesundheitswesens stärker und partnerschaftlicher zusammenarbeiten. Das betrifft insbesondere die gemeinsame Nutzung von Daten. Je kooperativer Daten geteilt werden, umso besser sind die Resultate. Die GDI-Studie "Next Health" skizziert so einen neuen Weg. Er basiert auf dem Plattformansatz, wie er beispielsweise von Facebook, Amazon oder Uber bekannt ist. Mit einem smarten und dezentral gesteuerten Ökosystem, das sich konsequent auf den Kunden und das Kundenerlebnis ausrichtet, könnte die Schweizer Gesundheitsbranche zum Vorreiter werden.
Sechs Shifts im Gesundheitssystem
Die GDI-Studie listet sechs grundlegende Veränderungen, die auf das Gesundheitssystem zukommen:
- Digitale Zugänglichkeit: Die Digitalisierung ermöglicht mehr Menschen den Zugang zu besserer Gesundheitsinformation.
- Gesundheit 24/7: Kontinuierliches Tracing und Testing, z. B. per Smart-Watch, wird normal. Unregelmässigkeiten in den Bio-Daten werden schon identifiziert, bevor sich jemand unwohl fühlt.
- Vom Silo zum Netzwerk: Wissenschaftler und Experten können auf einen wachsenden Datenkorpus zugreifen und versuchen, Erkenntnisse daraus zu extrahieren.
- Prävention statt Intervention: Die kontinuierliche Erfassung von Gesundheitsdaten hilft bei der Früherkennung und führt dazu, dass ärztliche Beratung in Zukunft vermehrt nachgefragt wird, bevor man erkrankt. Es geht immer mehr um Wellbeing und Wellness und weniger um Medizin.
- Healthstyle: Alltägliche Verhaltensdaten bilden die Basis für neue personalisierte Therapien und für das Management der individuellen Gesundheit.
- Ageless Ageing: Die biologische Alterung wird aufgehalten und damit auch jede altersbedingte Krankheit.
Die neuen Patienten
Patienten sehen sich zunehmend als Konsumenten. Aus diesem neuen Bewusstsein erwachsen neue Erwartungen an die Leistungserbringer im Gesundheitswesen: Konsumentinnen wollen mehr Kontrolle und Transparenz über ihre Gesundheit und Service auf Abruf. Mit dem Smartphone wird Gesundheit zunehmend zur digitalen Dienstleistung, so wie Online-Shopping oder Mobilität. Die besten Chancen haben Leistungserbringer, die ihr Angebot nahtlos und bequem in den Alltag ihrer Kundinnen zu integrieren vermögen.
Umsetzungspartner der Studie
Helsana Versicherungen AG, Swiss Medical Network SA, Post CH AG, Hirslanden AG, Medbase Gruppe, Salesforce, SWICA Krankenversicherung, DXC Technology, sminds AG, walkerproject AG und Philips AG.
Die Studie ist online in Deutsch, Französisch und Englisch als Download erhältlich: gdi.ch/nexthealth. Bei Fragen oder Interview-Wünschen stehen wir gerne zur Verfügung.
Pressekontakt:
Alain Egli
Head Communications
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
Telefon: +41 44 724 62 78
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62822/4721838
OTS: Gottlieb Duttweiler Institute GDI
Original-Content von: Gottlieb Duttweiler Institute GDI, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2020 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1848423
Anzahl Zeichen: 4970
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Rüschlikon
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 513 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue GDI-Studie: "Next Health: Einfacher durch dasÖkosystem der Gesundheit""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Gottlieb Duttweiler Institute GDI (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ausgelaugte Böden, multiresistente Keime und umgekippte Gewässer zeigen die mittlerweile unübersehbaren Schattenseiten der industriellen Landwirtschaft. Wird uns mit modernen Technologien wie Laborfleisch oder digitaler Präzisionslandwirtschaft eine Trendumkehr gelingen? Werden wir es schaffen
Neue GDI-Studie "Future Skills: Vier Szenarien für morgen und was wir dafür können müssen" ...
Die neue GDI-Studie "Future Skills" entwirft vier Szenarien für das Jahr 2050 und leitet davon ab, welche Fähigkeiten für diese Zukünfte notwendig sind. Die Studie wurde im Auftrag der Jacobs Foundation erstellt. Was erwartet unsere Kinder? Werden sie in Zukunft nur noch mit Mundschut
Watson erhält den Gottlieb Duttweiler Preis 2019 ...
Rüschlikon, 11. Dezember 2018 - Der 13. Gottlieb Duttweiler Preis geht an die KI-Plattform Watson. IBM-Forschungsleiter John E. Kelly lll wird den renommierten Preis am 7. Mai 2019 stellvertretend entgegennehmen. Watson ist auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz die leistungsfähigste C
Weitere Mitteilungen von Gottlieb Duttweiler Institute GDI
RED schließt erste ELAC-Apotheken an die Telematik-Infrastruktur an ...
Mit der Gabrieli- und der Spitalstadt-Apotheke in Eichstätt hat RED die ersten Guten-Tag-Apotheken an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen. Die Verbindung der beiden Apotheken mit dem im RED-Rechenzentrum gehosteten Konnektor fand wie üblich nicht durch einen aufwendigen Technikereinsatz vor
Große Studie weist ein 230-fach erhöhtes Ein-Jahres-Krebsrisiko nach, wenn Tumorzell-Cluster im Blut von asymptomatischen Personen nachgewiesen werden - Datar Cancer Genetics ...
Eine wegweisende Studie, veröffentlicht in "Cancer Prevention Research" der American Association of Cancer Research, hat gezeigt, dass es möglich ist, gesunde Personen mit einem erhöhten Krebsrisiko auf der Grundlage einer einfachen Blutabnahme zu identifizieren. In der Studie wird beri
Selfcare - Zeit nur für sich So lernt man, sich selbst wichtig zu nehmen (AUDIO) ...
Anmoderation: Wissen sie was "Selfcare" bedeutet? Es ist der englische Fachbegriff dafür, dass Sie sich mehr Zeit für sich nehmen sollen. Warum das wichtig für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden ist, weiß Marco Chwalek: Sprecher: Morgens dafür sorgen, dass die Kinder in die Kita od
Vexos erhält die Zulassung von Health Canada für das MVM-Beatmungsgerät ...
- Vexos Inc., ein globaler Elektronikfertigungsdienstleister, freut sich bekannt zu geben, dass Health Canada das Mechanische Beatmungsgerät Milano (MVM) (https://c212.net/c/link/?t=0 &l=de&o=2932848-1&h=1535492708&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26 l%3Den%26o%3D29328




