Wie Venlafaxin bei Depressionen hilft
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Venlafaxin ist ein Wirkstoff, der in Deutschland zur Behandlung von Depressionen zugelassen ist (Antidepressivum). Außerdem kommt er bisweilen in der Behandlung von Angst- und Panikstörungen zum Einsatz. Dieser Beitrag befasst sich mit der Anwendung, mit der Wirkung und mit den Nebenwirkungen von Venlafaxin.
Die antidepressive Wirkung setzt bei den meisten Patienten erst nach mehreren Wochen ein. Die Erfahrung zeigt, dass in dieser Phase verstärkt Suizidgedanken aufkommen können, die eine engmaschige Überwachung des Patienten erforderlich machen. Nach der ersten Besserung ist die Behandlung in der Regel für mehrere Monate fortzusetzen, um einen Rückfall zu verhindern.
Eine umfassende Liste der Nebenwirkungen ist dem Beipackzettel zu entnehmen. Rund jeder zehnte Patient berichtet über Mundtrockenheit. Diese kann das Risiko für Karies erhöhen. Es ist also auf eine gute Zahnhygiene zu achten. Außerdem kommt es sehr häufig zu Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und/oder Schlaflosigkeit, Übelkeit, Verstopfung und starkem Schwitzen.
Bei folgenden Symptomen ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen:
* Bei bis zu einem Prozent der Patienten, kommt es zu Schwellungen. Betroffen sind hierbei vor allem das Gesicht, der Mund, die Zunge, der Rachen, die Hände oder die Füße. Zugleich können juckende Ausschläge auf der Haut und Probleme beim Schlucken oder Atmen auftreten.
* Gelegentlich (bei bis zu einem von 1000 Patienten) löst das Medikament ein Engegefühl in der Brust und pfeifenden Atem aus, verbunden mit Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen. Außerdem kann es zu stark juckendem Ausschlag kommen.
* Wenn Symptome wie Halluzinationen, Verlust der Koordination, hoher Puls, erhöhte Temperatur, schnelle Veränderungen des Blutdrucks, überaktive Reflexe, Durchfall, Koma, Übelkeit oder Erbrechen auftreten, kann das ein Hinweis auf ein Serotonin-Syndrom sein.
* unerklärliche Muskelschmerzen
* Anzeichen einer Infektion (Fieber, Schüttelfrost, Zittern, Kopfschmerzen etc.)
Bei vielen Antidepressiva treten Absetzsymptome auf, wenn man die Therapie zu schnell beendet. So ist es auch bei Venlafaxin. Die Patienten berichten unter anderem über starkes Schwitzen, Reizbarkeit, schlechten Schlaf, Übelkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Um das zu vermeiden, empfiehlt sich ein Ausschleichen der Behandlung. In der Regel reduziert man die Dosis über mehrere Wochen oder Monate in kleinen Schritten.
Wie alle Antidepressiva ist auch dieses nur auf Rezept erhältlich. Wer Venlafaxlin kaufen möchte, benötigt also eine Verordnung vom Arzt. Da es sich um kein Betäubungsmittel handelt, genügt ein einfaches Rezept. Im Internet bieten einige Shops Venlafaxlin rezeptfrei an. Aufgrund der fehlenden Beratung durch einen Arzt ist davon jedoch abzuraten.
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Datum: 15.10.2020 - 13:46 Uhr
Sprache: Deutsch
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Pharma
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Freigabedatum: 15.10.2020
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