Vernetzung in der Biotechnologie und Medizintechnik
Worum geht es?
Ziel des Netzwerks ist es, IoT-Elektronik in biotechnologische oder medizintechnische Produkte zu integrieren. Als Beispiele seien Petrischalen mit integrierten Systemen zur Überwachung von Kultivierungsbedingungen, OP-Instrumentarium mit Tracking-Funktion sowie Wundauflagen mit Sensorik zur Erkennung von Infektionen, genannt, um die Breite der innovativen Einsatzmöglichkeiten des IoT-Ansatzes zu verdeutlichen. Jedoch birgt die Integration von IoT-Elektronik in diese biotechnologischen oder medizintechnischen Produkte zahlreiche Herausforderungen. Zum einen müssen die elektronischen, hochempfindlichen Sensorelemente funktionserhaltend verkapselt und in das Kunststoffbauteil eingebracht werden können. Weder mechanische oder thermische Prozessparameter noch notwendige Sterilisations- oder Desinfektionsverfahren dürfen die Bauteilkomponenten beschädigen. Zum anderen ist darauf zu achten, dass die integrierte Elektronik für den Einsatz im biologischen System geeignet ist. Folglich dürfen weder die elektrischen Bauteile noch die Kunststoffkomponenten (cyto)toxische oder allergene Stoffe freisetzen. Gleichzeitig müssen die Bauteile stabil gegenüber diversen biologischen Fluiden sein, um Korrosion oder Kurzschlussausbildung zu verhindern. Das Innovationsnetzwerk will sich diesen Herausforderungen annehmen und fortschrittliche Produkte entwickeln, die die Digitalisierung von Medizintechnik und Biotechnologie vorantreiben.
Mehrwert.
?Nach unserer langjährigen Erfahrung mit Innovationsnetzwerken, können wir deren Synergieeffekt bestätigen. So lassen sich in deren Rahmen innovative Ideen effizienter und wirtschaftlicher in F&E-Projekten umsetzen und marktreife Produkte und Verfahren realisieren. Die unterschiedlichen Expertisen der verschiedenen Partner ergänzen sich, sodass sich neuartige Produkte und Geschäftsfelder erschließen,? erläutert Prof. Haralabos Zorbas, Geschäftsführer der IBB Netzwerk GmbH.
Neben der Organisation von regelmäßigen Netzwerktreffen, unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Partner bei der Suche nach weiteren, qualifizierten Projektpartnern, der Auswahl geeigneter Fördermaßnahmen sowie beim Anstoßen und Ausarbeiten von F&E-Anträgen. Darüber hinaus soll der Kontakt zu potenziellen Anwendern und Kunden weiter gestärkt und die Sichtbarkeit des Netzwerkes durch Pressearbeit erhöht werden.
Mitmachen!
?BioMed-IoT? wird seit dem 01.06.2020, im Rahmen des ?Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)? vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Fördersumme für die Netzwerkpartner beträgt rund 156.000 ? für das erste Jahr. Die Fortsetzung in einer zweiten zweijährigen Phase wird angestrebt. Zu den bisher 12 Netzwerkpartnern zählen acht KMUs ? ADVITOS GmbH, Cetto Kunststoffverarbeitung GmbH, essentim GmbH, ibidi GmbH, Infors GmbH, InterFace AG, Systasy GmbH, Trace Analytics GmbH ? sowie vier Forschungseinrichtungen ? LMU München (Physik Fakultät/Paulitschke Gruppe), TU München (Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate), Fraunhofer-Institut FEP und Fraunhofer-Institut FIT.
Weitere interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in F&E-Projekten mitwirken möchten, sind im Netzwerk herzlich willkommen!
Die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) versteht sich als Organisation zur Förderung der Realwirtschaft mit dem Ziel, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management und die Koordination des IBB-Netzwerks. Im Netzwerk werden die Kompetenzen und das Potential von Mitgliedern aus Großindustrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderern, Beratern und Verbänden gebündelt und für das Ziel der Stärkung und der Verbreitung der Industriellen Biotechnologie mobilisiert. Weitere Informationen unter www.ibbnetzwerk-gmbh.com.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) versteht sich als Organisation zur Förderung der Realwirtschaft mit dem Ziel, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management und die Koordination des IBB-Netzwerks. Im Netzwerk werden die Kompetenzen und das Potential von Mitgliedern aus Großindustrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderern, Beratern und Verbänden gebündelt und für das Ziel der Stärkung und der Verbreitung der Industriellen Biotechnologie mobilisiert. Weitere Informationen unter www.ibbnetzwerk-gmbh.com.
Datum: 03.11.2020 - 10:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1856853
Anzahl Zeichen: 4767
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Biotechnologie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1715 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Vernetzung in der Biotechnologie und Medizintechnik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Innovationsnetzwerk Food & Nutrition – Innovationen für eine nachhaltige Lebensmittelkette wurde im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) offiziell in die zweite Förderphase aufgenommen. Die Bewilligung durch den Projektträger VDI/VDE-IT im Auftrag des Bundesminist
Bottlenecks of Novel Foods: Lösungswege zu neuen Technologien ...
Am 27. Juni 2024 fand die Auftaktveranstaltung des Cross-Cluster-Projektes „Bottlenecks of Novel Foods“, ein gemeinsames Projekt des Clusters Ernährung und des Clusters Industrielle Biotechnologie (gemanagt von der IBB Netzwerk GmbH), im House of Communication in München statt. Das Projekt zie
Das Netzwerk„SusMat - Nachhaltige Materialien“ geht in die zweite Förderphase ...
Die IBB Netzwerk GmbH freut sich, den Start der zweiten Phase des Innovationsnetzwerks „Nachhaltige Materialien“ (SusMat) bekanntzugeben. Das Netzwerk wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und zielt d
Weitere Mitteilungen von Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Proteine für den Marktbedarf ...
Bereits seit letztem Jahr fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das ZIM-Kooperationsnetzwerk ?Advanced Proteins? (?AdvaPro?). Initiiert wurde AdvaPro von der Industriellen Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH), die auch das Management des Kooperationsnetzwerkes
Corlieve Therapeutics SAS schließt die Seed-Finanzierung zur Entwicklung von Therapien für schwere neurologische Erkrankungen ...
Corlieve Therapeutics gab heute die Schließung seiner Seed-Finanzierung bekannt, die von Kurma Partners und IDinvest Partners, zusammen mit Pureos Bioventures, geleitet wird. Corlieve konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Therapeutika für schwere neurologische Erkrankungen. Das von Corlieve
Sartorius schließt den Erwerb von BIA Separations ab ...
- Kombination schafft einzigartiges Portfolio für Advanced Therapies - Weichen für erfolgreiche Integration gestellt Das Life-Science-Unternehmen Sartorius hat heute den Erwerb des slowenischen Aufreinigungsspezialisten BIA Separations erfolgreich abgeschlossen. Die Transaktion wurde nach Erhalt
RevImmune bringt neue Immuntherapie bei COVID-19 voran ...
RevImmune, ein privates Biotech-Unternehmen mit Sitz in Paris, Frankreich, und Bethesda, MD, das CYT107 (rekombinantes humanes Interleukin-7) zur Behandlung von Infektionskrankheiten, Sepsis und Krebs entwickelt, gab heute bekannt, dass seine internationale, randomisierte, kontrollierte Phase-2-Stud




