Betriebsgesundheit im Coworking Space? / Krankenkassen stärken Mitarbeitergesundheit in New Work-Modellen
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Wie kann die klassische betriebliche Gesundheitsförderung auch für neue Konzepte der Arbeit adaptiert werden und wie lassen sich neue Arbeitsformen und -umgebungen gesundheitsförderlich gestalten? Um diese Fragen geht es in dem gemeinsamen Präventionsprojekt der Betriebskrankenkassen BKK·VBU, Salus BKK und pronova BKK, das in Kooperation mit der betterplace lab gGmbH im Co-Working Space "bUm - Raum für engagierte Zivilgesellschaft" in Berlin angesiedelt ist. Im Fokus des Projekts steht der soziale Sektor. Denn gerade die Menschen, die sich für eine gesündere, nachhaltige und solidarische Zukunft einsetzen, laufen oft Gefahr, ihre eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Dies zeigen mehrere Studien, die von hohen Burnout-Raten, Depression sowie prekären Lebensverhältnissen und Altersarmut sprechen.
In fünf aufeinander aufbauenden Einsteiger*innen-Workshops zu Veränderungskompetenz, Embodiment und (digitaler) Zusammenarbeit trainieren Teilnehmende u.a. Fähigkeiten wie Selbstreflexion, transparente Kommunikation und Empathie. Insgesamt sind im Rahmen des Programms 35 Workshops geplant, an denen mindestens 500 Menschen teilnehmen können.
"Ein neues Verständnis von Arbeit bringt auch neue Herausforderungen für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter mit sich", erläutert Andrea Galle, Vorständin der BKK·VBU. "Mit unserem gemeinsamen Projekt "betterplace well:being" leisten wir Pionierarbeit und erforschen, wie Gesundheitsangebote in neuen Formen der Zusammenarbeit tatsächlich wirken und wo noch Handlungsbedarf besteht," so Galle.
Mehr Informationen unter: http://www.betterplace-lab.org/topics/wellbeing
Fachliche Ansprechpartnerin: Astrid Salomon, Referentin Prävention BKK·VBU, Tel.: 030 726 12 2191
Pressekontakt:
BKK·VBU
Wiebke Kottenkamp, Pressesprecherin
mailto:wiebke.kottenkamp@bkk-vbu.de
Tel.: 030 72612 1313
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Datum: 18.11.2020 - 07:00 Uhr
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