Pyro-Verbandschef Schreiber: Böllerverbot hätte erhebliche Konsequenzen
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Verbands-Chef Thomas Schreiber sagte am Donnerstag im Inforadio vom rbb, dies hätte erhebliche Konsequenzen: "Das würde für die Branche mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die Insolvenz bedeuten und das Feuerwerk wäre dann ein für allemal in Deutschland nicht mehr vorhanden."
Schreiber sagte, die Branche sei sich bewusst, dass wegen der Coronavirus-Pandemie nicht so großartig Silvester gefeiert werden könne, wie in den vergangenen Jahren. Doch kleineres Feuerwerk sei möglich:
"Es gibt ohne Probleme die Möglichkeit Corona-konformes Silvester zu feiern und privat mit Familie und wenigen Freunden vor der Haustür Feuerwerk abzubrennen. Im Gegenteil ist das vielleicht die einzige Möglichkeit, dieses Jahr vernünftig zu verabschieden und den Gesamtjahresfrust loszuwerden."
Schreiber rechnet damit, dass mehr illegales Feuerwerk gezündet wird, wenn legale Böller verboten werden. Das sei gerade in einem Hotspot wie Berlin zu befürchten:
"Das kriegt man sowohl über die Grenze in Polen als auch ganz leicht im Internet. Einige Leute, gerade die Chaoten, werden es sich nicht nehmen lassen, dann erst recht Dummheiten anzustellen."
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Datum: 19.11.2020 - 13:51 Uhr
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