ARD-Medienverbund: Hohe Akzeptanz und Wertschätzung in allen Regionen und Altersgruppen
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Der ARD-Medienverbund erreicht fast die gesamte Bevölkerung
Die Zahlen zeigen, dass nahezu alle Menschen in Deutschland regelmäßig die nationalen und regionalen Angebote des ARD-Medienverbunds nutzen - und das unabhängig von der Region: In den östlichen Bundesländern greifen wöchentlich 95 Prozent der Bürgerinnen und Bürger auf mindestens ein ARD-Angebot zu, in den westlichen Bundesländern sind es 92 Prozent. Hohe Aufmerksamkeit findet das Angebot auch bei jungen Menschen: 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen wöchentlich und 61 Prozent sogar täglich mindestens ein ARD-Angebot. Dies ist ein Zuwachs bei den jungen Menschen um zwei Prozentpunkte gegenüber 2018. Für dieses Plus ist vor allem die zunehmende Beliebtheit der ARD-Onlineangebote verantwortlich. Ihre Tagesreichweite (einschließlich der gemeinschaftlich mit dem ZDF verantworteten Angebote des Jugend-Netzwerks funk) bei den Jüngeren steigt von 24 auf 36 Prozent. Insgesamt erreichen die Digitalangebote des ARD-Verbunds jeden Tag 26 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, die Wochenreichweite steigt sogar auf 44 Prozent, bei den Jüngeren sind es 59 Prozent.
Die ARD ist für die Bürgerinnen und Bürger die zentrale Anlaufstelle in der Corona-Pandemie
Mit der Berichterstattung der ARD zur Corona-Pandemie sind die Bürgerinnen und Bürger überaus zufrieden: 82 Prozent der Deutschen fühlen sich über die Angebote der ARD sehr gut oder gut informiert. 80 Prozent stufen sie als sehr ausgewogen oder ausgewogen ein. Im Westen Deutschlands sind es 81 Prozent, im Osten 76 Prozent.
"Das ist ein außerordentlich gutes Zeugnis, das die Bürgerinnen und Bürger der ARD ausstellen. Diese Wertschätzung freut uns sehr", sagt Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzender der ARD/ZDF-Forschungskommission. "Wir werden nicht nachlassen, weiter dafür zu arbeiten, dass die Menschen uns vertrauen. Dabei geht es nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Plattform, auf der die Nutzerinnen und Nutzer ihre Informationen, Sendungen oder Beiträge finden. Der wachsende Zuspruch für unsere Onlineangebote gerade bei den Jüngeren zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind."
Hohe Wertschätzung: Die ARD gilt als wichtig für das Gemeinwohl
Der große Rückhalt, den der ARD-Verbund in der Bevölkerung genießt, spiegelt sich auch in der ausgesprochen hohen Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger für die ARD-Angebotsfamilie wider: 83 Prozent benoten "ihre" ARD als sehr gut oder gut. Stärker noch als vor zwei Jahren betonen die Menschen in Deutschland den Wert der ARD für das Gemeinwohl: 83 Prozent, statt wie 2018 78 Prozent, stufen die Bedeutung der ARD für die Gesellschaft als sehr hoch bzw. hoch ein. Diese hohe Wertschätzung ist Konsens in Ost und West und auch generationenübergreifend: So finden 83 Prozent der 14- bis 29-Jährigen die ARD sehr gut oder gut, 80 Prozent der jungen Menschen sind von der Bedeutung des Medienverbunds für die Allgemeinheit überzeugt.
Der ARD-Verbund schafft Teilhabe und sorgt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
In Zeiten einer sich immer stärker fragmentierenden Öffentlichkeit schafft es die ARD weiterhin verlässlich, alle Teile der Gesellschaft zu informieren und die freie Meinungsbildung der ganzen Bevölkerung zu sichern. So erreicht der ARD-Medienverbund jeden Tag 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit Nachrichten und aktueller politischer Information - im Osten (66 Prozent) wie im Westen Deutschlands (71 Prozent). Auch die Jüngeren halten sich bei der ARD auf dem Laufenden (46 Prozent). Dabei werden nicht nur die politisch Interessierten von der ARD täglich mit relevanten Informationen versorgt (80 Prozent), sondern auch diejenigen, die der Demokratie in Deutschland skeptisch gegenüberstehen: 57 Prozent der "Demokratieskeptiker" informieren sich Tag für Tag bei den Angeboten des ARD-Medienverbunds auf den von ihnen bevorzugten Empfangswegen.
Untersuchungssteckbrief
- Durchführung: GIM, Wiesbaden, im Auftrag der ARD-Forschungskommission - Grundgesamtheit: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland - Fallzahl: 1.501 Befragte - Erhebungszeitraum: 15. September bis 9. November 2020 - Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI), Dual Frame (Stichprobenanteil: 70 Prozent Festnetz, 30 Prozent Mobilfunk) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Randomstichprobe
Reichweitenerhebung in Anlehnung an den Standard der Reichweiten-Währungsstudien in Deutschland
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Datum: 12.01.2021 - 13:00 Uhr
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