Reportage Solarwärmepumpe
ID: 1874443
Ein Ehepaar geht den Solarweg
?Wir waren sehr skeptisch. Aber es funktioniert.? Mit ?es? meinen Jutta Köttgen und Martin Riegger die Luft-Wärmepumpe im Keller, die seit 2015 ihr Brauchwasser erwärmt. Und das auch noch großteils mit Sonnenkraft aus der eigenen, neuen Photovoltaik-Anlage (PVA). Die erzeugt maximal neun Kilowatt Ökostrom und liegt auf den südlichen und der nördlichen, 20 Grad geneigten Dachflächen ihres Reihenhauses im grünen Nürnberger Stadtteil Langwasser.
Dabei sind die beiden eigentlich solare Überzeugungstäter, die wissen, was die Sonne kann. Schon 1995 hatte das Ehepaar eine Solarkollektoranlage angeschafft. Damit bekamen sie ihr Wasser zumindest im Sommer ohne fossile Energie erwärmt. ?Es war eine Herzensangelegenheit?, dass sie die Kollektoren damals zusammen mit einer neuen Gastherme einbauen ließen. Und bis heute ist es immer noch derselbe Installateur, der die Heizungsanlage betreut und wartet. Dieser Haustechniker sei ebenfalls Überzeugungstäter: Im schon lange nicht mehr existierenden Energiesparladen Nürnberg habe der viele Leute auf den Solarweg gebracht. Martin Riegger erzählt quasi von den Anfängen der Solarenergienutzung in der Region.
Für viele, die den Nürnberger Süden nicht kennen, besteht Langwasser hauptsächlich aus ein paar Hochhäusern nahe dem Messezentrum. Doch tatsächlich ist die Nachkriegssiedlung sehr vielfältig: Von Flachbungalows bis zu Reihenhäusern wie jenem der Familie Köttgen und Riegger reicht das Spektrum. Deren Haus stammt aus dem Jahr 1963. Deshalb wurde dem Paar vor einiger Zeit klar: Den Energieverbrauch müssen sie kräftig nach unten drehen.
?Den Ausschlag gab ein Film, >Die 4. Revolution< von Carl-A. Fechner. Den haben wir 2010 im Casablanca gesehen?, einem Nürnberger Kultkino. ?Willi Harhammer war damals nach der Vorstellung ein Klasse-Diskussionspartner?, weiß Jutta Köttgen zu erzählen. Und deshalb erinnerte sich das Paar an den Chef der Ikratos Solar- und Energietechnik GmbH aus Weißenohe, als es 2015 den Umbau ihres Wohnhauses plante.
?Wir hatten einen Energieberater mit viel Erfahrung engagiert. Der empfahl ein Komplettpaket für die Haus-Sanierung, mit Fenstern, Dach, Dämmung und mehr.? Der Mann habe auch die Fördermöglichkeiten der KfW genau beschrieben, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Und der Berater habe natürlich auch die Nachlässe berechnet, wenn man durch bestimmte Veränderungen vorgegebene KfW-Energie-Standards erreicht. ?Wir haben eine Investitionssumme von 75.000 Euro anerkannt bekommen. Als alles durchgezogen war, bekamen wir etwa zehn Prozent erlassen.? Und dann kam Ikratos ins Spiel: Willi Harhammer hat erläutert, welche Möglichkeiten man als Unternehmer mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach hat. Hier hebt Martin Riegger die Umsatzsteuer-Rückerstattung besonders heraus, immerhin 19 Prozent des Kaufpreises der Solar-Investition.
?Ernsthafte Sanierung lohnt sich immer?
?Wir haben grob geschätzt: Was zahlen wir weniger? Was müssen wir aufnehmen? Was bekommen wir für die Einspeisung des überschüssigen Solarstroms? Die Rechnung ist viel besser ausgefallen als anfangs gedacht. Eine ernsthafte Sanierung lohnt sich immer, auch mit einem normalen Gehalt. Und bei den niedrigen Zinsen wäre man ja dumm, es nicht zu machen?, fasst der im Nürnberger Südklinikum beschäftigte Krankenpfleger das Ergebnis zusammen, vier Jahre nach der Sanierung.
Ein Punkt liegt der Familie Köttgen und Riegger besonders am Herzen: Sie möchte mit der immer wieder aufkommenden Diskussion um den Preis für ins Netz eingespeisten Solarstrom Schluss machen. ?Es spielt keine Rolle, ob man 11 oder 12 Cent pro Kilowattstunde (C/kWh) bekommt: Es geht darum, möglichst viel selbst zu nutzen.? Auch darauf habe Willi Harhammer besonders hingewiesen. Und so hat Jutta Köttgen heute ?ein herrliches Gefühl, wenn man merkt: Aber hallo, der Sonnenstrom reicht ja noch, um die Waschmaschine laufen zu lassen.? Natürlich müsse man dazu ?selber aktiv werden. Aber die Prognose unserer SMA-Wechselrichter-App ist besser als die Wettervorhersage im Radio.? Auch das war eine Empfehlung von Ikratos. Mit dem Unternehmen sei man schließlich ins sonnige Geschäft gekommen, ?weil uns Willi Harhammer nichts hat aufdrängen wollen, sondern einfach gut beraten hat?.
Heute zeigen Jutta Köttgen und Martin Riegger gerne anderen Hausbesitzern ihr saniertes Gebäude. Denn ?dass man aus so einem Altbau so viel rausholen kann: Die Leute glauben es einfach nicht, bevor sie es sehen. Wir haben es aus Überzeugung gemacht. So wie schon 1995 mit der Solarthermie-Anlage.?
Verbrauch und Erzeugung
Ihre Solarstromanlage produzierte 2018 8600 kWh. Zum Vergleich: Vor der Sanierung verbrauchte die Familie 2800 kWh Strom pro Jahr ? heute bezieht sie nur noch maximal 700 kWh jährlich aus dem Netz. Denn jetzt wird fast 75 Prozent des im Haus genutzten Stroms selbst produziert ? für Hausgeräte und Wärmepumpe. Diese hohe Selbstversorgungsquote wurde durch einen Akku mit 2 kWh Kapazität erreicht. etwa 6800 kWh Solarstrom-Überschuss fließt ins öffentliche Stromnetz und wird gemäß EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vergütet.
Der Gasverbrauch des Hauses sank von 13.000 auf jetzt 7.000 kWh über 12 Monate. Der Rest wurde durch die Sanierung eingespart oder durch die Warmwasser-Erzeugung via Solarstrom-Wärmepumpe ersetzt.
Text: iKratos und Heinz Wraneschitz bildtext.de vom 04.11.2019
ikratos arbeitet bayernweit im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Als Endverbraucher kann man sich im firmeneigenen "Sonnencafe" mit vielfältiger Ausstellung beraten lassen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
ikratos arbeitet bayernweit im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Als Endverbraucher kann man sich im firmeneigenen "Sonnencafe" mit vielfältiger Ausstellung beraten lassen.
Datum: 19.01.2021 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1874443
Anzahl Zeichen: 5902
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Weißenohe bei Nürnberg
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 843 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Reportage Solarwärmepumpe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
iKratos Solar und Energietechnik GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wenn der Frost über Eckental zieht und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, stellt sich in vielen Haushalten die gleiche Frage: Schafft meine Heizung das nachhaltig? Die Antwort in Eckental lautet immer häufiger: Ja, mit Luft-Wasser-Wärmepumpen. Entgegen hartnäckiger Mythen beweisen m
Zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst ...
Das renommierte Solar- und Energietechnikunternehmen iKratos hat einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte erreicht: Ab sofort darf die iKratos Solar- und Energietechnik GmbH offiziell das Nachhaltigkeitslogo des Nachhaltigkeitsnetzwerks der Handwerkskammer für Mittelfranken trage
Wärmepumpen-Markt auf Rekordkurs ...
Die deutsche Wärmepumpen-Industrie zieht eine positive Bilanz für das vergangene Jahr: Mit insgesamt 299.000 abgesetzten Heizungs-Wärmepumpen verzeichnete die Branche im Jahr 2025 ein massives Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen signalisieren nicht nur eine Trendwende im Heiz
Weitere Mitteilungen von iKratos Solar und Energietechnik GmbH
BalkonSolar - die Solaranlage für Jedermann ...
Das Balkon Solar System ist eine kompakte Photovoltaikanlage. Sie besteht aus Solarmodul und Modulwechselrichter zur Einspeisung in das Hausversorgungsnetz. Das ganze funktioniert ohne große Bürokratie und Finanzamt. Sie erzeugen innerhalb einer Minute Strom und sparen Geld. Erzeugt werden mit ein
Zukunftstrends der PV-Branche: Huawei auf dem World Future Energy Summit ...
Huawei tritt heute im Rahmen der World Future Energy Summit Back to Business Webinar Series (https://www.worldfutureenergysummit.com/en-gb/webinars.html#energy) auf dem New Energy Economy Webinar auf. Hariram Subramanian, CTO von Huawei Smart PV, spricht über die Zukunftstrends bei Smart PV bis 202
Mobilität: Neue Ladesäulen von HanseWerk Natur in Hamburg ...
Hamburg. Der Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur hat im Parkhaus Othmarschen Park zwei neue Wallboxen installiert, die den Weg in eine elektrische, klimafreundliche Zukunft unterstützen. Jede Box hat eine Ladeleistung von 22 Kilowatt (kW) und verfügt über einen Ladepunkt, an dem Besitzer ihre Ele
Gewinner*innen des Wettbewerbs Plattform Ernährungswandel bekannt gegeben ...
Die Plattform Ernährungswandel zeichnet, nach 2018, zum zweiten Mal Artikel und Projektvorstellungen und, dieses Jahr zum ersten Mal Personen mit besonderen Leistungen, aus, die sich mit dem Ernährungswandel befassen. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung und Bewerbung innovativer Leuchtturmproj




