Neue Höchststände trotz Corona: Quadratmeterpreise in München knacken 8.000 Euro, in Hamburg 5.000 Euro
ID: 1874856
- In 75 von 81 Städten steigen die Kaufpreise innerhalb des vergangenen Jahres - Quadratmeterpreise in München nach einem Plus von 8 Prozent über der 8.000-Euro-Marke, Hamburg (+14 Prozent) über 5.000 Euro - Großer Sprung in Frankfurt: Nach Anstieg von 22 Prozent kosten Wohnungen im Median fast 6.000 Euro pro Quadratmeter - Preiswerte Städte in NRW und im Osten holen auf: Herne (+36 Prozent), Halle (+27 Prozent), Leipzig (+21 Prozent)
Die Corona-Krise hat sich bislang nicht preissenkend auf dem Immobilienmarkt bemerkbar gemacht. Im Gegenteil: Im vergangenen Krisenjahr kletterten die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in 75 der 81 deutschen Großstädte weiter nach oben - teilweise um über 30 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt. Dafür wurde die Entwicklung der Angebotspreise von Eigentumswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) untersucht. Demnach haben die Preise auch in den teuren Metropolen nochmal kräftig angezogen. In München, der mit Abstand teuersten Großstadt, müssen Käufer nach einem Plus von 8 Prozent aktuell 8.150 Euro pro Quadratmeter zahlen. 2019 waren es hingegen noch im Median 7.580 Euro. In Hamburg wurde im vergangenen Jahr ebenso ein neuer Höchstwert erreicht: In der Hansestadt kostet der Quadratmeter inzwischen 5.270 Euro pro Quadratmeter - ein Anstieg von 14 Prozent binnen eines Jahres.
Etwas weniger zahlen Wohnungskäufer in Berlin, doch auch in der Hauptstadt verteuern sich Eigentumswohnungen weiter: plus 11 Prozent auf 4.640 Euro. Die Preisrallye in Berlin hat zudem Einfluss auf das benachbarte Potsdam, was zu einem der stärksten Anstiege aller Großstädte führt. Von 2019 auf 2020 haben sich die Kaufpreise dort um 26 Prozent erhöht. Das Preisniveau ist mit 4.520 Euro pro Quadratmeter nur noch knapp unter Berlin.
"Im Gegensatz zu anderen Geldanlagen hat sich in der Corona-Pandemie gezeigt, dass der Immobilienmarkt krisenfest ist und die Preise nicht sinken. Im Gegenteil: Selbst im vergangenen Jahr beobachten wir teils kräftige Preisanstiege", sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO von immowelt. "Die Anstiege hängen vor allem mit der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum zusammen. Besonders in den beliebten Großstädten ist dieser nach wie vor Mangelware. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert."
Frankfurt: 1.000 Euro pro Quadratmeter mehr
Mit großem Abstand hinter München liegt Frankfurt auf Platz 2 der teuersten Standorte. Doch die Finanzmetropole holte im Jahr 2020 gewaltig auf. Innerhalb eines Jahres verteuern sich die Angebotspreise um 22 Prozent. Der Quadratmeter kostet aktuell 5.980 Euro und damit über 1.000 Euro mehr als noch 2019. Das liegt zum einen an der großen Anzahl an teuren Neubauwohnungen, die verstärkt auf den Markt drängen. Zum anderen ist auch in Frankfurt Nachfrage nach Wohnraum ungebrochen. Der Brexit hat diese nochmals befeuert: Denn Frankfurt könnte die Rolle von London als Dreh- und Angelpunkt der Finanzbranche übernehmen. Zahlreiche Banken haben bereits ihre Arbeitsplätze in Frankfurt aufgestockt, weitere könnten in diesem Jahr folgen.
In Stuttgart ist der Anstieg mit 11 Prozent zwar deutlich geringer, doch die Landeshauptstadt zählt mit Quadratmeterpreisen von 4.800 Euro nach wie vor zu den teuersten Städten des Landes. Etwas mehr müssen Käufer sogar in der Universitätsstadt Freiburg (+9 Prozent) zahlen, wo der Quadratmeterpreis bei 4.980 Euro liegt. Generell verzeichnen neben den Metropolen vor allem kleinere bayerische und baden-württembergische Städte hohe Preise. Ingolstadt (+5 Prozent), Regensburg (+2 Prozent), Erlangen (-1 Prozent) und Heidelberg (0 Prozent) bleiben trotz geringer Veränderungen mit Preisen jenseits der 4.000-Euro-Marke in den Top 15 der teuersten Städte.
Größte Anstiege in NRW und im Osten
Deutlich preiswerter ist es laut immowelt Analyse im Ruhrgebiet und im Osten Deutschlands. Allerdings holen die Städte allmählich auf: Mit einem Plus von 36 Prozent verteuern sich Immobilien in Herne prozentual deutschlandweit am stärksten. Das Preisniveau ist allerdings vergleichsweise niedrig. Trotz großem Anstieg werden aktuell Quadratmeterpreise von im Median 1.540 Euro verlangt. Ähnliche Kaufpreise werden in Recklinghausen (+23 Prozent), Hamm (+22 Prozent) und Wuppertal (+21 Prozent) aufgerufen.
Etwas teurer sind Immobilien in ostdeutschen Großstädten. Die beliebten Großstädte Leipzig (+21 Prozent) und Dresden (+18 Prozent) befinden sich weiter im Aufwind - die Einwohnerzahlen und damit die Nachfrage nach Wohnraum steigen. Der Quadratmeter kostet inzwischen 2.500 Euro in Leipzig und 2.610 Euro in Dresden. Einen noch größeren Anstieg verbucht Halle an der Saale (+27 Prozent), wo Eigentumswohnungen nun 2.240 Euro pro Quadratmeter kosten. Hier ist ein Nachzugeffekt aufgrund der steigenden Preise im nahegelegenen Leipzig zu vermuten.
Ausführliche Ergebnistabellen zu allen 81 Großstädten stehen hier zum Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group/Redaktion/Pressemitteilungen/ 2021/2021_01_20_Tabellen_Kaufpreisbarometer.pdf?v=1611049062)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 81 deutschen Städten über 100.000 Einwohner waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der in den Jahren 2019 und 2020 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich unter https://presse.immowelt.de/ .
Über immowelt.de:
Das Immobilienportal http://www.immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine Reichweite von monatlich 65 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein Portal der immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. Die immowelt Group ist eine Tochter der Axel Springer SE.
* Google Analytics; Stand: Mai 2020
Pressekontakt:
immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
mailto:presse@immowelt.de
http://www.twitter.com/immowelt
http://www.facebook.com/immowelt
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/24964/4816626
OTS: Immowelt AG
Original-Content von: Immowelt AG, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.01.2021 - 09:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1874856
Anzahl Zeichen: 7024
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Nürnberg
Kategorie:
Bau & Immobilien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 626 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Höchststände trotz Corona: Quadratmeterpreise in München knacken 8.000 Euro, in Hamburg 5.000 Euro"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Immowelt AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
immowelt hat untersucht, wie praxistauglich die Lösungen der Parteien für bezahlbare Mieten sind: - Problem: Angebotsmieten sind in den vergangenen 10 Jahren rasant gestiegen - teils Verdopplung der Preise - Neubau durch Steueranreize: Union will Wohnraumoffensive fortführen - bislang geringe A
Hauskauf in der Großstadt: Der Wunsch wächst, die Preise steigen - in München kostet ein Eigenheim fast 1,3 Mio. Euro ...
Ein Jahresvergleich von immowelt über die Angebotspreise von Häusern in den 14 größten deutschen Städte zeigt: - Teurer Traum: Nach einem Plus von 10 Prozent kostet in München ein Haus im Median bereits 1,29 Millionen Euro - der unangefochtene Spitzenplatz - Größte Preissprünge während d
Gewinnbringende Impulse aus der Praxis: immowelt gründet neues Advisory Board aus Branchenexperten ...
- Noch näher an den Bedürfnissen der Immobilienprofis: immowelt führt Advisory Board aus Branchenexperten ein - Näher am Markt: 5-köpfiges Gremium aus renommierten Fachleuten gibt direktes Feedback aus der Branche - Austausch auf Augenhöhe: 3-mal pro Jahr liefert das neue Advisory Board wert
Weitere Mitteilungen von Immowelt AG
GAEB-Online 2021 - Digitalisierungs-Spritze für die Baubranche ...
Betriebe des Bauwesens auf die Zukunft des GAEB-Datenaustauschs vorbereiten: Dieses Ziel verfolgt die Software GAEB-Online, die 2021 als neue Version auf den Markt kommt. Das Bieterprogramm unterstützt den zukünftigen Standard GAEB DA XML 3.3 und ermöglicht die einfache Erstellung von E-Rechnunge
Schnell sein und profitieren / Rutschhemmendes Stufenmaterial – jetzt KfW-gefördert ...
Im Alter so lange wie möglich ein aktives, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen zu können – das wünschen sich fast alle Menschen. Doch der hohe Rand der Badewanne, Treppenstufen und Co können schnell zu unüberwindlichen Hürden werden. Die Lösung sind barrierereduzieren
15 provisionsfreie Wohnungen am Mauerpark zum Verkauf ...
Zu Beginn des Jahres startet die David Borck Immobiliengesellschaft mit der Vermarktung von 15 Wohneinheiten in der angesagten Gegend rund um den Mauerpark und den Gleimkiez. Das Wohngebäude in der Lortzingstraße 34 stammt aus dem Jahr 1960 und umfasst gut geschnittene Ein- bis Drei-Zimmer-Apartme
belvona: Das Wohnungsunternehmen startet mit mieterorientiertem Service & bezahlbarem Luxus erfolgreich ins neue Jahr ...
Wer aktuell auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, sollte übrigens ein besonderes Augenmerkt auf belvona werfen: Im Rahmen einer Neujahresaktion winken aktuell starke Vorteile für alle Neumieter: 3 Monate mietfrei wohnen und 500 Euro Bonus gibt es für die ersten 150 Mieter im neuen Jahr –




