Die "Magische 7" rettet den Osterhasen / Deutsche Wildtier Stiftung fordert von Brüssel sieben Prozent Agrarfläche als Lebensraum für Feldhasen& Co
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"Brüssel kann die richtigen Weichen stellen und mit einem Minimum an Maßnahmen dem fortschreitenden Artensterben auf dem Acker die Dynamik nehmen", betont Hackländer. "Es ist wissenschaftlich belegt, dass wir für die Artenvielfalt eine positive Trendwende erreichen, wenn wir nur sieben Prozent der genutzten Ackerfläche als unproduktive Fläche der Natur überlassen." Konkret besteht die "Magische 7" aus Blühstreifen und Brachen. Das gefällt nicht nur dem Feldhasen: "Er ist als Schirmart für einen Lebensraum zu sehen; wenn es ihm gut geht, können sich wie unter einem Schirm auch andere Wildtiere und -pflanzen entfalten", erläutert Hackländer.
Statt Subventionen mit der Brüsseler Gießkanne zu verteilen, sollten Umweltleistungen der Landwirtschaft honoriert werden. "Landwirte brauchen die richtigen finanziellen Anreize - und das Wildtier-Sterben kann mit einfachen Mitteln eingedämmt werden", betont der Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Mit dem Anbau von Wildpflanzenmischungen als alternative Energiepflanzen kann der Landwirt obendrein etwas fürs Klima tun. Außerdem ist die pflanzliche Hasen-Hilfe eine Augenweide für den Menschen. "Mehrjährige Wildpflanzen bieten Nahrung und Versteckmöglichkeiten in der Feldflur. Obendrein sieht das Blütenmeer besser aus als Mais-Wüsten und erfreut im Frühling die Spaziergänger", sagt Prof. Dr. Hackländer.
Die Deutsche Wildtier Stiftung wünscht Ihnen Frohe Ostertage.
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Datum: 22.03.2021 - 08:30 Uhr
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