Chemietarifabschluss wird übernommen
Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. übernimmt die Ergebnisse der Bundesrunde.
Entgelttabelle tritt unverändert wieder in Kraft
"Eine Einmalzahlung sorgt dafür, dass die Arbeitnehmer Geld sehen, gleichzeitig aber die Kostenbelastung nicht noch auf Dauer verschärft wird. Das hätten wir in der Krise am wenigsten gebraucht. Vor allem gibt es für Unternehmen eine Teilausstiegsklausel, wenn sie die Einmalzahlung nicht tragen können." Ausgehandelt wurden eine Einmalzahlung in Höhe von 550 Euro. Für Schichtarbeiter liegt sie höher. Eine weitere Einmalzahlung von bis zu 260 Euro zahlen Unternehmen, die nicht von der Wirtschaftskrise erfasst wurden an ihre Mitarbeiter.
So wurde eine nachhaltige Kostenbelastung der Unternehmen verhindert.
Beschäftigungssicherung ist im Osten gelebte Praxis
"Unsere Unternehmen haben sich in der Krise als verlässliche Partner bewiesen, die Beschäftigungssicherung bleibt zentrales Thema," führt Kriegelsteiner aus. Die Flexi-Instrumente des Tarifvertrages haben sich in der Krise bewährt. Die Chemieunternehmen sind sich darüber im Klaren, dass ihre Stammbelegschaften auch über schwierige wirtschaftliche Zeiten hinaus erhalten bleiben müssen. Das gleiche gilt vor dem Hintergrund der ungünstigen demografischen Entwicklung auch für die Ausbildungskapazitäten.
Ausbildungsgrundsatz bleibt erhalten
Auch zukünftig gilt im Osten: "Ausbildung geht vor Übernahme". Dieser wichtige Maßstab wird nicht verändert. Dies ist wichtig, da die Unternehmen in hohem Umfang ausbilden und die Auszubildenden in der Regel übernehmen. Das Modell 1.000 für 1.000 kann einen Anreiz zur Übernahme von Ausgebildeten geben, wenn Unternehmen aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage ihre jungen Fachkräfte nicht wie geplant übernehmen können. Eine solche Regelung ist bisher einzigartig.
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Die Chemie- und Pharmabranche in Ostdeutschland hat über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die NORDOSTCHEMIE ist die wirtschafts- und sozialpolitische Interessenvertretung der über 300 Mitgliedsunternehmen. Zur NORDOSTCHEMIE gehören der Arbeitgeberverband Nordostchemie e. V. (AGV Nordostchemie), der Verband der Chemischen Industrie e. V. – Landesverband Nordost – (VCI, LV Nordost) und seine Fachverbände. Hauptsitz ist Berlin, weitere Geschäftsstellen sind in Dresden und Halle.
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Datum: 21.04.2010 - 18:30 Uhr
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